Wie inklusiv bin ich?

Heute im Sportunterricht waren alle Artisten. Wir hatten diverse Geräte und Spielzeuge aufgebaut, mit denen die Kinder neue Kunststücke entwickeln sollten. Im Abschlusskreis soll jedes Kind zeigen oder berichten, was es Neues entdeckt hat. Johann hat sich auf das Einrad getraut und will gerade erklären, wie schwer es ihm gefallen ist. Da fallen ihm Kinder mit schallendem Gelächter ins Wort. Sie rufen, dass er es ja gar nicht geschafft hat. Mit Mühe bekomme ich die Truppe zur Ruhe und Johann zum Sprechen. Er habe sich getraut und will weiter üben.

Seid doch nicht so hart, denke ich. Und das soll eine inklusive Lerngruppe sein?

Dann sollen Kunststücke beim Tellerdrehen gezeigt werden. Alle fordern Leon auf. Ich denke sie wollen ihn bloß stellen.

Leon lebt mit Trisomie 21, der schafft es doch eh nicht, so meine zunächst unbewusste Vorstellung.

Als ich wieder intervenieren will, steht Leon auf, holt sich Teller und Stab und zeigt, wie er balancieren kann. Als einer der Besten der Disziplin erntet er tobenden Applaus.

Hätte ich ihm nicht zugetraut. Bin ich inklusiv?

06. Februar 2013 von DR.
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Inklusionsfrust?

Nachdem ich erst gestern den Jahresrückblick auch in meinem Blog eröffnet habe, will ich ihn heute fortsetzen. Ich komme nicht wirklich weit, wenn ich nur bis morgen täglich ein Jahreshighlight veröffentliche, aber ich will nichts unversucht lassen. Nach den Beiträgen im Abendblatt bekam ich viele Zuschriften. Interessant, wie weit so etwas reicht. Ich weiß nicht, ob die Beilage auch das Abaton-Team auf mich gebracht hat, jedenfalls bekam ich zehn Tage später eine Mail mit einer Einladung zur Filmvorführung von Berg Fidel mit anschließender Diskussion. Der Film zeigt eine Schule, die inklusiv arbeitet und neben Ingrid Körner und Angela Ehlers war ich der Praktiker aus dem Schulleben, der als Diskussionsgast eingeladen war.

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30. Dezember 2012 von DR.
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Gemeinsam lernen

Der Jahreswechsel steht an und aller Orten wird Rückschau gehalten. So soll es auch hier sein. Eines der ebenso umfang- wie erfolgreichen Projekte in meiner Schule war der Beitrag in der “Himmel und Elbe”-Beilage des Hamburger Abendblatts. Aus einer kleinen Presseanfrage über unsere Presseabteilung kam eine Journalistin auf mich zu und bat um Unterstützung für einen Beitrag, der letztlich doch ganz schön lang wurde. In längeren Telefonaten konnten ich ihr erklären, wie Inklusion an unseren Schulen seit nunmehr dreißig Jahren praktiziert wird. Mir ist dabei aufgefallen, wie selbstverständlich bei uns das Lernen von Kinder mit unterschiedlichen Begabungen funktioniert. Und wie viele Fragen das bei Außenstehenden hinterlässt, die mit dem Thema nicht vertraut sind.

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29. Dezember 2012 von DR.
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Besinnlichkeit?

Nach einem längeren Schulblock haben wir endlich wieder Ferien. Die Adventszeit haben wir mit einem Mitarbeitergottesdienst in der Schule abgeschlossen. Hier, wie an vielen anderen Stellen wurde auf die sich widerstrebenden Tendenzen von Hektik und Besinnlichkeit der Adventszeit verwiesen.
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21. Dezember 2012 von DR.
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Gong

Ich liebe mein neues iPhone. Es funktioniert genau wie ich will. Einfach alles vom alten iPhone per iCloud rüberziehen und man kann genau da weiter machen wo man aufgehört hat. Und mehr… LTE zum Beispiel, Sendungen in 16:9 sehen (deutlicher Fortschritt!), mehr auf einer Seite lesen, leichter verstauen und Siri nutzen. Viele klingen so unbeeindruckt vom iPhone 5 und den Apple Innovationen. Ich glaube die unbemerkte Innovation bei Apple ist Konstanz, Stabilität, Wiedererkennung und behutsame Weiterentwicklung der wirklich wichtigen Dinge in einer schnelllebigen Zeit. Ich weiß das zu schätzen.
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04. Dezember 2012 von DR.
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