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	<title>daniel roehe &#187; schule</title>
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		<title>Ökonomie der Gespräche?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 20:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf die Gefahr hin, meine Leser zu langweilen: Es ist mal wieder zu viel zu tun für zu wenig Zeit. Das liegt unter anderem daran, dass ich ab dem neuen Halbjahr noch stärker Schulleitungsverantwortung übernehme. Aber ich will hier nicht von profanen Dingen wie vollen Postfächern und Mailboxen sprechen. Mir liegen eigentlich immer stärker die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Gefahr hin, meine Leser zu langweilen: Es ist mal wieder zu viel zu tun für zu wenig Zeit. Das liegt unter anderem daran, dass ich ab dem neuen Halbjahr noch stärker Schulleitungsverantwortung übernehme. Aber ich will hier nicht von profanen Dingen wie vollen Postfächern und Mailboxen sprechen. Mir liegen eigentlich immer stärker die Gespräche auf der Seele, in denen sich Schüler, Eltern oder Kollegen in einer Notsituation an mich wenden. Und auch das nimmt mit der Verantwortung zu.<br />
<span id="more-451"></span>Während bei Mails uns vollen Schreibtischen einfache Prinzipien des &#8220;<a title="Getting Things Done - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Getting_Things_Done" title="Getting Things Done – Wikipedia">Getting Things Done</a>&#8221; helfen können, ist das bei schwierigen Gesprächen anders. Dabei geht es darum, einfühlsam die Situation zu verstehen, mit der mein Gegenüber konfrontiert ist, und dementsprechend die nötigen Hinweise (oder ggf. Anweisungen) zu geben. Auch das ist noch nicht mal so schwer, wenn allein die Zeitnot nicht wäre. So kam heute wieder zehn Minuten vor der Konferenz eine Kollegin zu mir und berichtete gewaltätigen Streit zweier Schüler. In der Eile zwischen Mails und Konferenzvorbereitung habe ich dann schnell versucht, die Situation zu erfassen und daraufhin eine Entscheidung zu fällen. Das ging dann natürlich nicht so schnell und gut, wie ich mir das gewünscht hätte.</p>
<p>Gerade über Gespräche, die ich nicht zufriedenstellend klären kann, denke ich dann Stunden später noch mal nach. Dabei versuche ich, sie im Kopf nach Gesprächsanlässen zu sortieren und mir entsprechende Strategien für das nächste Mal zurecht zu legen. Ich hoffe, damit gezielter und strukturierer Gespräche führen zu können. In Folge dessen glaube ich schon, auch besser in der Beratung zu werden. Aber dennoch bleibt ein ungutes Gefühl, einfach immer zu wenig Zeit zu haben. Zeitdruck und schwierige Gespräche, oder anders ausgedrückt &#8220;ökonomische Gesprächsführung&#8221;, bleiben vielleicht irgendwie unvereinbar, zumindest aber nicht wirklich zufriedenstellend.</p>
<p>PS: Ich glaube und hoffe, dass ich mit den Gesprächen unzufriedener bin, als meine Gesprächspartner. Vielleicht bin ich auch einfach sehr anspruchsvoll.</p>
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		<title>Gewaltvorfälle und was man dabei gerne mal vergisst&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 19:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich komme gerade von der Fortbildung zur Gewaltmoderation am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg. Diesmal war das Thema Opferberatungsstellen. Zunächst die gute Nachricht: es gibt in Hamburg eine Menge Beratungsstellen für Opfer von Gewalt, die eine sehr gute und wichtige Arbeit leisten. Die Feststellung kann ich aus eigener Erfahrung aus meiner Arbeit in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme gerade von der Fortbildung zur Gewaltmoderation am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg. Diesmal war das Thema Opferberatungsstellen. Zunächst die gute Nachricht: es gibt in Hamburg eine Menge Beratungsstellen für Opfer von Gewalt, die eine sehr gute und wichtige Arbeit leisten. Die Feststellung kann ich aus eigener Erfahrung aus meiner Arbeit in der Schule unterstützen. Heute haben sich &#8220;<a title="Der weiße Ring Hamburg" href="http://www.weisser-ring.de/index.php?id=122" title="WEISSER RING :: Landesverband Hamburg ::">Der weiße Ring</a>&#8221; und &#8220;<a title="Autonom Leben" href="http://www.autonomleben.de/" title="http://www.autonomleben.de/">Autonom Leben</a>&#8221; vorgestellt. Mir war gar nicht klar, wie viel wichtige Arbeit die mit verhältnismäßig wenig Mitteln bei erschreckend hohem Bedarf die leisten. Eine schlechte Nachricht ist, dass derartig wichtige Leistungen für die Gesellschaft von so vielen Ehrenamtlichen und Vereinen übernommen werden müssen.</p>
<p><span id="more-440"></span>Grundsätzlich empfinde ich die Fortbildung immer als sehr bereichernd, weil auch ich an der Stelle zusätzlich Gewaltvorfälle aus der Schule reflektieren kann. Diesmal ist mir das besonder aufgefallen, weil ich in den letzten Tagen viele Ereignisse an der Schule begleitet habe. Zwei Erfahrungen habe ich dabei gemacht, die auch heute im Seminar thematisiert wurden. Zunächst ist mir aufgefallen, dass die Versorgung und Begleitung der Opfer von Gewaltvorfällen schnell aus dem Blick gerät. Mehr Aufmerksamkeit erhält in der Regel der/die Tatverdächtige (wenn auch nicht für ihn/sie unmittelbar erfreuliche). Mit der Täterbehandlung ist man natürlich bemüht, um weitere Gefahren abzuwehren. Ohne dies geht kein Krisenmanagement. Damit aber eine konstruktive und friedliche Weiterentwicklung in der Gruppe stattfinden kann, muss aber genauso das Opfer versorgt werden. Die Wunden bei den Opfern sind nicht immer offensichtlich und brauchen deshalb besondere Aufmerksamkeit.</p>
<p>Zu den Opfern im weiteren Sinne zähle ich übrigens auch meine Kolleginnen und Kollegen. Ein Krisenmanagement belastet einen immer ganz persönlich, aber auch die Beziehung zum Schüler. Dies wird einem im aktuen Fall nicht so bewusst und kann auch erst Tage später spürbar werden. Gerade deshalb ist es so wichtig, auch im Kollegium genau zu fragen, welche Vorfälle bei wem Spuren hinterlassen. Diese müssen dann bspw. auch mit Inter- oder Supervision aufgearbeitet werden. Einerseits ist damit der Lehrergesundheit gedient, andererseits kann nur so eine konstruktive und professionelle Arbeit mit den betroffenen Schülern stattfinden.</p>
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		<title>Auf Klo lesen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 20:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Derzeit habe ich alle Hände voll zu tun, die Neuanmeldungen für unsere kommende erste Klasse zu bearbeiten. Dieses Jahr haben wir gefühlt frei Mal so viel Anmeldungen von Kindern mit Förderbedarf wie letztes Jahr und das bedarf unerwartet viel zusätzlichen Aufwand. Dennoch führen wir bei allen Kindern ein verhältnismäßig aufwändiges Aufnahmeverfahren durch. Damit wollen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit habe ich alle Hände voll zu tun, die Neuanmeldungen für unsere kommende erste Klasse zu bearbeiten. Dieses Jahr haben wir gefühlt frei Mal so viel Anmeldungen von Kindern mit Förderbedarf wie letztes Jahr und das bedarf unerwartet viel zusätzlichen Aufwand. Dennoch führen wir bei allen Kindern ein verhältnismäßig aufwändiges Aufnahmeverfahren durch. Damit wollen wir sie gerne schon vor der Schule möglichst genau kennen lernen, um sie angemessen fördern zu können.<br />
Zu unserem Aufnahmeverfahren gehört für alle Kinder (auch für die ohne Förderbedarf) die Teilnahme an einem sogenannten Spielevormittag. Während einer Bewegungs- und Spielgeschichte beobachten wir bspw. Motorik und Anweisungsverständnis. Beim Malen lässt sich die Stifthaltung, beim Basteln einer einfachen Krone die Scherenhaltung beobachten, usw.. In dieser guten Stunde sollen die Kinder auch auf einem Bogen mit vier Symbolen pro Zeile das Symbol auskreuzen, dass nicht in die Reihe passt. Als Beispiel: Birne, Apfel, Banane, <del datetime="2010-01-19T20:46:20+00:00">Hund</del>. In der Zeile Zahnbürste, Seife, Handtuch, Buch haben wir dieses Jahr beobachtet, das viele Kinder nicht wissen, was sie streichen sollen. Meist fragen dann die Kollegen bei jedem Symbol, ob es zum anderen passt. Beim Buch antworten viele geraderaus: &#8220;Das liegt auch im Badezimmer. Mama oder Papa lesen auf Klo.&#8221; Auch wenn das nicht den Erwartungen entspricht, sagt es ja doch auch was über den Bildungsstand des Kindes aus.</p>
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		<title>Schüler entschleunigen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 10:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich unterrichte bekanntlich an einer Schule für Kinder mit besonderem Förderbedarf, einer besonderen Form der Förderschule. Unser Unterricht zeichnet sich durch ein besonderes Maß an Differenzierung und intensiver Beziehungsarbeit aus, um den Schülern ein möglichst optimales Lernen zu ermöglichen. Seit ich die Schüler nach dem Praktikum vergangene Woche wieder im Klassenraum unterrichten kann, ist mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich unterrichte bekanntlich an einer Schule für Kinder mit besonderem Förderbedarf, einer besonderen Form der Förderschule. Unser Unterricht zeichnet sich durch ein besonderes Maß an Differenzierung und intensiver Beziehungsarbeit aus, um den Schülern ein möglichst optimales Lernen zu ermöglichen.</p>
<p>Seit ich die Schüler nach dem Praktikum vergangene Woche wieder im Klassenraum unterrichten kann, ist mir wieder aufgefallen, dass die Gruppe irgendwie dennoch dauerhaft gestresst wirkt. Schnell begrüßen, setzen, alle Aufgaben möglichst schnell erledigen, schnell in die Pause, setzen, essen, weitermachen, nach Hause. Und nächsten Tag das gleiche Spiel von vorne. Komisch find ich das vor allem, weil wir als Lehrerteam eigentlich bemüht sind, viel Ruhe auszustrahlen und wie oben beschrieben jedem gerecht werden wollen. Während gute Leistungen von uns durch Lob honoriert werden, erwarten wir von keinem Schüler, immer alles vollständig, geschweige denn fehlerfrei zu schaffen.<br />
<span id="more-433"></span>Nun habe ich auch die Beurteilungen der Betriebe über das Praktikum gelesen und die Abschlussgespräche reflektiert. Dabei fällt mir auf, dass die Schüler zunächst mal überwiegend gut beurteilt wurden und das Praktikum in den meisten Bereichen erfolgreich beendet haben. Dennoch merken auch die Betriebe an, dass viele Schüler lernen müssen &#8220;eine Aufgabe zu Ende zu führen&#8221;. Ich glaube, hier spielt der gleiche &#8220;Stress&#8221; eine Rolle, wie ich ihn in der Schule beobachte. Hier geht es sicher um einen Förderbereich, der mit &#8220;emotionaler Entwicklung&#8221; beschrieben wird. Aber was tun? Noch mehr Feedback, mehr Entspannungsphasen einbauen und Traumreisen anbieten die ich zuletzt in der Grundschule eingesetzt habe? Eine Antwort habe ich bis heute nicht. Es bleibt aber eine wichtige Aufgabe für die Schüler und uns als Team bis zum Ende der Schulzeit in zwei Jahren. Sehr bereichernd finde ich dabei wieder die Perspektive auf nachschulische Lebens- und Arbeitswelten.</p>
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		<title>noch mehr Interaktive Tafelbilder</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 15:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wenn alles schweigt und einer spricht &#8211; dann nennt man das Unterricht.“ So oder so ähnlich lautet ein Sprichwort über den Unterricht, den wir überwinden wollen. Allerorten ist vom selbstgesteuerten Lernen und selbstbestimmten Subjekt die Rede. Nun kommen neue Medien dazu und so sehr ihre Attraktivität und Möglichkeiten hier und da einen Hype auslösen, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn alles schweigt und einer spricht &#8211; dann nennt man das Unterricht.“ So oder so ähnlich lautet ein Sprichwort über den Unterricht, den wir überwinden wollen. Allerorten ist vom selbstgesteuerten Lernen und selbstbestimmten Subjekt die Rede. Nun kommen neue Medien dazu und so sehr ihre Attraktivität und Möglichkeiten hier und da einen Hype auslösen, so sehr laufen wir Gefahr, genau mit diesen innovativen Medien wieder in alte Muster zurück zu fallen. (Beat Doebeli sprach heute von einem beginnenden Anstieg der ICT-Nutzung bei geichzeitigen Abfall des didaktischen Niveaus.)<br />
<span id="more-422"></span>Das beste Beispiel sind hier vielleicht <a href="http://www.roehe.de/daniel/bildung/was-kam-nach-dem-rohrstock">unsere neuen Smartboards</a>. Sie geben ja an Computer und Web angeschlossen alles mögliche wieder. Wenn man dann auch noch gerade PowerPoint gelernt hat, dann stehen Lehrer ganz schnell wieder vorne und peppen ihren Vortrag mit Youtube oder PowerPoint auf. Und die Schüler sollen wieder nur rezipieren?<br />
Diese Befürchtung schwang in meiner <a href="http://www.roehe.de/daniel/bildung/interaktive-tafelbilder">Kritik der interaktiven Tafelbilder</a> ein bisschen mit. Sie laden durch gestochen scharfe und bunte Abbildungen dazu ein, zu stark in den Mittelpunkt des Unterrichts zu rücken. Zwischenzeitlich sind jedoch neue Tafelbilder bei mir eingetroffen.<br />
Der Hersteller von digitalen Tafeln, <a href="http://smarttech.de/" title="http://smarttech.de/">SmartTech</a>, hat eine eigene Materialreihe erstellt. Damit wollte man die bisher klaffende Lücke der nicht vorhandenen digitalen Tafelbilder schließen. Mir wurde <a href="http://www.roehe.de/daniel/bildung/bildungsmesse">auf der Didakta</a> eine kostenlose Probeversion versprochen, die zwischenzeitlich eingetroffen ist. (Eine Webseite konnte ich leider noch nicht finden, vielleicht ist es also wirklich eine Vorab-Version)<br />
Ich habe einige „Learning Objects“ aus der Reihe „Die Smons“ in meinem Deutschunterricht ausprobiert. Die Notebook-Dateien sehen attraktiv aus und sind ordentlich layoutet (was man nicht von anderen Tafelbildern nicht unbedingt sagen kann). Man ist allerdings auf ein Smartboard und die Notebook Software angewiesen und auf jedem Tafelbild findet sich ein Smart-Logo. Angenehm fällt auf, dass der Lehrer sich mehr zurück ziehen kann und die Schüler gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten können. Durch klicken und ziehen sollen Lösungen erarbeitet werden. Ein Button „Lösen“ zeigt die darunter liegende richtige Lösung an. Problem: Es gibt nur eine richtige Lösung und eventuelle Fehler werden nicht erklärt. Aber in der Regel sollte der Lehrer ja noch da sein, um dann diese Aufgabe zu übernehmen. Idee und Umsetzung sind toll, jedoch gibt es einige didaktische Denkfehler. Es scheint, als hätten dort tatsächlich gute Designer und Techniker gearbeitet hätten, jedoch die fachdidaktische Beratung gefehlt hat.<br />
Es bleibt zu hoffen, dass die technischen Möglichkeiten weiterhin so gut genutzt werden, jedoch das didaktische Niveau wieder ansteigt.</p>
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		<title>Individualität von Lehrern</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 17:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Freitag war Halbjahrespause in Hamburg. Alle hamburger Schulen hatten frei, was für unser Kollegium die Möglichkeit gab, eine Ganztageskonferenz zur Entwicklung eines Leitbilds für unsere Schule abzuhalten. Das Leitbild soll eine übergreifende Grundorientierung geben. Es umfasst Werte und Ideale, welche die Grundlage für das Zusammenleben und Arbeiten in der Schule bilden. Gleichzeitig werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Freitag war Halbjahrespause in Hamburg. Alle hamburger Schulen hatten frei, was für unser Kollegium die Möglichkeit gab, eine Ganztageskonferenz zur Entwicklung eines Leitbilds für unsere Schule abzuhalten. Das Leitbild soll eine übergreifende Grundorientierung geben. Es umfasst Werte und Ideale, welche die Grundlage für das Zusammenleben und Arbeiten in der Schule bilden. Gleichzeitig werden damit implizite Bildungsziele formuliert, auf die sich alle Praktiken in der Schule ausrichten. Ganz schön abstrakt, wenn man gerade aus dem alltäglichen Unterrichten kommt und doch irgendwie wichtig. Vor allem dann, wenn man mit vielen Menschen zusammen arbeitet. Da es immer mehr Dependancen der Bugenhagen-Schulen in Hamburg gibt, kamen 180 Mitarbeiter zusammen.</p>
<p><span id="more-404"></span>Das Leitbild steht unter der Überschrift &#8220;christliche Gemeinschaft&#8221;, für eine evangelische Schule nicht ungewöhnlich. Darunter finden sich die grundlegenden Orientierungen &#8220;Verantwortung&#8221;, &#8220;Respekt&#8221;, &#8220;Selbstbestimmung&#8221; und &#8220;Individualität&#8221;. Durch Losen wurden wir verschiedenen Arbeitsgruppen zugeordnet. Mich traf das Los Individualität. In der Arbeitsgruppe ging es zunächst darum, den Begriff Individualität näher zu beschreiben. In einem zweiten Schritt sollten wir diskutieren, wie sich Individualität in der Schule darstellt.</p>
<p><strong>Individualität der Schüler&#8230;</strong></p>
<p>Verhältnismäßig schnell stellte sich Konsens darüber her, das wir Schülern in der Schule höchstmögliche Individualität einräumen wollen. Alle Schüler sollen in ihren Fähigekeiten und Interessen angemessen wertgeschätzt und gefördert werden. Die Individualität der Schüler trägt zur Vielfalt bei. Jeder soll diese Vielfalt erleben und wertschätzen können. Die Individualität soll dennoch dem Wohle der Allgemeinheit nachstehen. Praktisch heißt das, dass Schüler in der Auslebung ihrer individuellen Freiheiten keinen anderen Schülern zur Last fallen dürfen, z.B. durch Störung des Unterrichts. Man könnte hier auch den Grundsatz der Liberalität anführen: Die Freiheit des Einzelnen darf die Freiheit seines Nächsten nicht beeinträchtigen. Die Diskussion war sehr anregend und interessant. Mich hat an diesem Punkt fasziniert, dass ein so großer Konsens unter allen Kollegen herrscht.</p>
<p><strong>&#8230;gleich: Individualität der Lehrkräfte?</strong></p>
<p>Als es um die Individualität von Lehrkräften ging, wurde die Diskussion schon bunter. Grundsätzlich waren wir der Meinung, dass unsere Individualität denen der Schüler nachsteht. Womit so viel gesagt werden sollte, dass die Bedürfnisse der Schüler selbstverständlich erste Priorität haben. Dennoch lässt sich die Individualität von Lehrkräften nicht zurückstellen oder vertuschen. Zu einer wichtigen Eigenschaft eines Lehrers gehört auch die Authentizität, mit der er seine Sache vorträgt oder moderiert. So hat jeder Schüler auch die Möglichkeit, sich in seiner Entwicklung an dem Lehrer-Typ orientiert, der ihm eher liegt. Durch ständige Teamarbeit im Unterricht können wir den Schülern hier sicherlich einiges bieten.</p>
<p>Dennoch lässt sich fragen, wie stark Lehrer eigentlich ihre eigene Stimmung mit in den Unterricht tragen dürfen. Müdigkeit lässt sich bekanntlich auch durch Kaffeekonsum kaum vertuschen. Da reagiert man schon mal schneller auf Regelverstöße. Es gibt aber durchaus auch Kollegen, die mit schlechter Laune vor der Klasse hin und wieder nicht hinterm Berg halten. Dann stehen die individuellen Bedürfnisse der Schüler weiter hinten an als man sich wünschen würde. Sicherlich kann man sich fragen, wie viel Individualität eine Lehrerpersönlichkeit verträgt. Oder: Gibt es eine professionelle Individualität? Es wird also spannend, wie der Begriff &#8220;Individualität&#8221; im Leitbild letztendlich ausgelegt wird.</p>
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		<title>Web 2.0 in der Schule: Gute Vorsätze für 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 18:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich in dieses Jahr mal ohne besondere gute Vorsätze gestartet. Dennoch habe ich in den letzten Tagen über ein paar Projekte nachgedacht und immer wieder Ideen entwickelt, wie ich einige davon mit Tools im Netz unterstützen kann. Bevor also morgen der Ernst des Schullebens in das Jahr 2009 startet und die guten Vorsätze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich in dieses Jahr mal ohne besondere gute Vorsätze gestartet. Dennoch habe ich in den letzten Tagen über ein paar Projekte nachgedacht und immer wieder Ideen entwickelt, wie ich einige davon mit Tools im Netz unterstützen kann. Bevor also morgen der Ernst des Schullebens in das Jahr 2009 startet und die guten Vorsätze verloren gehen, notiere ich sie mal hier.</p>
<p><span id="more-401"></span><strong>digitale bildung &#8211; Blog sozialer machen.</strong><br />
Auch in diesem Jahr werde ich hier wieder über den ein oder anderen Bildungsschnipsel öffentlich nachdenken. Ich würde mir allerdings noch mehr Feedback von meinen Lesern wünschen und stärker in den Austausch mit bloggenden Kollegen treten. Dazu werde ich nach dem ein oder anderen Bildungsblog ausschau halten und ihn in meinem <a title="Googlereader" href="http://www.google.com/reader" title="302 Redirection">Googlereader</a> abonnieren.</p>
<p><strong>Klassenblog schmücken</strong><br />
Meine Schüler sind, glaube ich jedenfalls, regelmäßig zu Gast auf dem <a title="Klasse 8d" href="http://www.roehe.de/schule/8d/">Klassenblog</a>. Damit ist schon mal ein Etappenziel erreicht. Da sie schriftsprachlich nicht alle von der Seite profitieren, sehen alle gerne ihre Fotos und Videos an. Ich will versuchen, den Schüler die Möglichkeit geben, mehr eigene (Foto)Beiträge zu veröffentlichen. Als erstes möchte ich dazu einen <a href="http://www.flickr.com/" title="Welcome to Flickr - Photo Sharing">Flickr-Account</a> für die Schüler einrichten und diesen <a title="Flickr Photo Album for WordPress" href="http://tantannoodles.com/toolkit/photo-album/" title="Flickr Photo Album for WordPress : tan tan noodles - msg free since 2005">mit dem Blog verbinden</a>. Vielleicht schaffe ich es, durch die Gründung einer <a href="http://www.flickr.com/groups/" title="Flickr: Groups">Flickr Gruppe</a> auch die Eltern zu beteiligen.</p>
<p><strong>Wirtschaftskontakte pflegen</strong><br />
Im April steht das nächste Praktikum an und ab August gehen die Schüler in den Praxislerntag. Hier steht viel Kooperationsarbeit mit Betrieben und Unternehmen für mich und meine Kollegen an. Um meine Koordinationsarbeit transparenter zu machen und die Kollegen mehr zu beteiligen, werde ich die Wirtschaftskontakte bei <a title="Highrise Homepage" href="http://www.highrisehq.com/" title="Contact Manager, Web Based CRM, Address Book for Small Business: Highrise">Highrise</a> einstellen. Der <a title="Sign up for Highrise" href="https://signup.37signals.com/highrise/Free/signup/new?source=37s%2520home">kostenlose Account</a> soll mir administrativen <a title="Highrise - Bugenhagenschulen" href="http://bugenhagenschulen.highrisehq.com/" title="http://bugenhagenschulen.highrisehq.com/">Zugang</a> gewähren und einen semi-öffentlichen Lehrerzugang hergeben.</p>
<p><strong>Kontakte zu den Eltern pflegen</strong><br />
Eine ganz neue Idee ist es, eine <a href="http://de.groups.yahoo.com/" title="http://de.groups.yahoo.com/">Yahoo</a> oder <a href="http://groups.google.com/" title="Google Groups">Google</a>-Gruppe für Eltern unserer Schule einzurichten. Bei mir laufen immer mehr interessante Informationen zusammen, die ich gerne kurz an die Eltern weitergeben würde. In einer solchen Gruppe könnten die Infos schnell, digital und relativ vertraulich verbreitet werden. Interessant wäre es, ob sich da fruchtbare Diskussionen ergeben.</p>
<p><strong>Konzepte in Wikis entwickeln</strong><br />
Darüber habe ich ja gerade einen <a href="http://www.roehe.de/daniel/bildung/wikis-zur-schulentwicklung">Extra-Beitrag</a> geschrieben. Ich will mich hier nicht wiederholen, werde aber auch in 2009 nicht aufgeben, Konzepte im Wiki zu schreiben und dazu Kollegen zu motivieren. Eine kostenlose Möglichkeit bietet mir <a href="http://pbwiki.com/" title="Free wiki | Business - Education - Personal | PBwiki">pbWiki</a>.</p>
<p><strong>&#8230;und Gutes weitermachen</strong><br />
Bisher sammel ich bei <a href="http://delicious.com/roehe" title="roehe's  Bookmarks   on Delicious">delicious</a> meine wichtigen Lesezeichen im Netz. Unter dem Tag &#8220;<a href="http://delicious.com/roehe/Unterrichtsmaterial" title="roehe's Unterrichtsmaterial Bookmarks   on Delicious">Unterrichtsmaterial</a>&#8221; werde ich weiter sammeln und anderen die Möglichkeite geben, davon zu profitieren. Und damit meine Arbeit mich nicht übermannt, protokolliere ich weiterhin meine (Über-)Stunden bei <a href="http://mite.yo.lk/" title="mite. Schlanke Zeiterfassung für Teams und Freiberufler.">Mite</a>.</p>
<p>Vielleicht fallen Euch ja noch weitere Möglichkeiten ein. Auf jeden Fall werde ich hier berichten, wie es voran geht.</p>
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		<title>Was kam nach dem Rohrstock?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 20:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herr Jungjohann hat die ARD und ZDF online Mediathek entdeckt. Sie sind neben anderen wertvolle Fundgruben für multimediale Unterrichtsinhalte, die wir jetzt direkt einsetzen können. Seit einiger Zeit haben wir nämlich vernetzte Smartboards im Klassenraum. Für Kollegen, die ihre Unterrichtsvorbereitung eh schon überwiegend digital erledigen, sind digitale Tafeln der ultimative Brückenschlag. Kopierer, Overheadfolien und Laminiergerät [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Jungjohann hat die <a title="ARD Mediathek" href="http://www.ard.de/cmwebapp/util/redir.jsp?url=http%3A%2F%2Fwww.ardmediathek.de&amp;amp;cat=10" title="http://www.ard.de/cmwebapp/util/redir.jsp?url=http%3A%2F%2Fwww.ardmediathek.de&amp;amp;cat=10">ARD</a> und <a title="ZDF Mediathek" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true" title="ZDFmediathek">ZDF</a> online Mediathek entdeckt. Sie sind neben <a title="WDR Mediathek" href="http://www.lernzeit.de/" title="http://www.lernzeit.de/">anderen</a> wertvolle Fundgruben für multimediale Unterrichtsinhalte, die wir jetzt direkt einsetzen können. Seit einiger Zeit haben wir nämlich vernetzte Smartboards im Klassenraum. Für Kollegen, die ihre Unterrichtsvorbereitung eh schon überwiegend digital erledigen, sind digitale Tafeln der ultimative Brückenschlag. Kopierer, Overheadfolien und Laminiergerät können wir nun weiträumig umgehen. Und nebenbei hat man nicht immer Kreidefinger.</p>
<p><span id="more-378"></span>Herr Jungjohann führt momentan zum Thema Industrialisierung hin. Er hat eine Serie aus der ARD Mediathek gezeigt, die das Leben vor hundert Jahren zeigt (alleine das ist schon ein schöner Gegensatz). Nach dem Filmbeitrag sollten die Schüler schreiben, welche Unterschiede sie zwischen früher und heute sehen. Beispiele waren früher: Feuer, heute: Heizung. Oder früher: Waschbrett, heute: Waschmaschine. Die Schüler stellten ihre Ergebnisse vor und Lukas liest: &#8220;Früher: Rohrstock, heute: Punktetabelle.&#8221; Touché. An der Punktetabelle werden bei ihm Verwarnungen gegeben. Fragt sich nur noch, wann und wie Herr Jungjohann seine Punktetabelle digitalisiert.</p>
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		<title>Fußball konsumieren</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 06:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag beginnt die Fußball-EM 2008. Es fahren schon wieder viele Autos mit Fahnen durch die Gegend, als wäre Deutschland längst Meister. Ich sammel lieber Panini-Bilder, wie zu jeder Fußball-WM oder -EM. In letzter Zeit habe ich aber auch immer wieder gehört, dass an hamburger oder schleswig-holsteinischen Schulen die Sticker schon verboten sind, weil die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag beginnt die Fußball-EM 2008. Es fahren schon wieder viele Autos mit Fahnen durch die Gegend, als wäre Deutschland längst Meister. Ich sammel lieber <a href="http://www.paninigroup.com/exp_new/" title="http://www.paninigroup.com/exp_new/">Panini</a>-Bilder, wie zu jeder Fußball-WM oder -EM. In letzter Zeit habe ich aber auch immer wieder gehört, dass an hamburger oder schleswig-holsteinischen Schulen die Sticker schon verboten sind, weil die Schüler damit vom Unterricht abgelenkt werden oder ständig beim Tauschen in Streit geraten.</p>
<p><span id="more-355"></span>Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich meine Schüler eher ermutigt habe, auch zu sammeln. Ich hatte mal halb-öffentlich gefragt, wer mit mir noch tauschen möchte. Daraufhin hatten am nächsten Tag vier Kinder ein neues Album mit extrem vielen Bildern. Inzwischen sitze ich mit vielen Schülern in einer Pause pro Tag am Tausch-Tisch. Ich genieße nicht nur das erfolgreiche Tauschen, sondern freue mich auch immer wieder, dass sich hier Schüler treffen, die sonst nie miteinander reden. Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass viele gar nicht wissen, wie und warum man tauscht. Nun möchte ich fasst behaupten, dass die Tausch-Pause eigentlich erweiterter Unterricht ist. Großer Nachteil ist allerdings, dass die Sticker so teuer sind und einige sie sich kaum leisten können. Also plagt mich eher ein schlechtes Gewissen. Oder sollte ich bei <a href="http://www.paninigroup.com/exp_new/" title="http://www.paninigroup.com/exp_new/">Panini</a> Lehrmittelfreiheit einfordern?</p>
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		<title>Immer schön Kopf hoch</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 19:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor knapp zwei Monaten bat ich unsere Schulsekretärin noch um die Erledigung eines Schriftstücks. Wohl wissend, dass sie täglich unendlich viele dieser kleinen Bitten erledigt. Trotzdem hatte ich es am nächsten Morgen mit einer kurzen persönlichen Anmerkung im Fach. Dieses unproblematische Zuvorkommen erlebt man in der Form selten bei all dem hektischen Betrieb. Wenige Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp zwei Monaten bat ich unsere Schulsekretärin noch um die Erledigung eines Schriftstücks. Wohl wissend, dass sie täglich unendlich viele dieser kleinen Bitten erledigt. Trotzdem hatte ich es am nächsten Morgen mit einer kurzen persönlichen Anmerkung im Fach. Dieses unproblematische Zuvorkommen erlebt man in der Form selten bei all dem hektischen Betrieb. Wenige Tage später wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert. Vier Wochen später ist sie verstorben. Dieser Verlust hat ein großes, schweres Loch in der Schule hinterlassen.</p>
<p><span id="more-352"></span>Gestern war ihre Beerdigung. Viele Kollegen und Schüler waren mit vielen netten Gesten da. Mitten in der runde setzte sich eine Kollegin und brauchte plötzlich Hilfe von einem Notarzt. Mit dem Verdacht auf Schlaganfall wurde sie vom Friedhof ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr Zustand hatte sich, nachdem es ihr über Nacht schlechter ging, wieder leicht gebessert. Die Kollegen waren auf der Konferenz heute dennoch von den Ereignissen gezeichnet. Viele berichteten, wie schwer es ist, trotzdem die Arbeit mit den Kindern weiter zu führen. Aber zum Glück kommt so viel menschliche Nähe und Wärme von ihnen wieder.</p>
<p>Noch immer treiben mich viele Gedanken umher, gepaart mit der Hoffnung auf gute Besserung unserer Kollegin. Ich habe auch länger überlegt, ob ich diese Erlebnisse im Blog veröffentliche. Ich tu es einfach mal, weil leider auch die schweren Dinge zum Schulalltag gehören.</p>
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