Lunenburg
Nach unserem Tag in Halifax, der uns voruebergehend ziemlich hart wieder in das Grossstadtleben zurueckgeworfen hat, sind wir mit einem Zwischenstop auf nem schoenen Campingplatz weiter nach Lunenburg gefahren. Damit sind wir ausnahmsweise mal den Spuren deutscher Siedler gefolgt, denn in Nova Scotia und allem voran in Halifax haben Briten gesiedelt. Ihre vielen deutschen Angestellten hatten sich zur zweiten Haelfte des 18. Jahrhunderts nach Lunenburg aufgemacht, um eine eigene Stadt zu gruenden. Dort haben wir dann passenderweise in einem Atlantic View Cottage gelebt, dass von juengeren deutschen Auswanderern gefuehrt wird.
Lunenburg ist eine wirklich malerische Stadt und entsprechend touristisch erschlossen. Dieser Tage fand ein “Folk Art Festival” statt, sodass wir bei unseren Stadtrundgaengen immer wieder kleine Konzerte hoeren konnten. Ich glaube, man kann die Stadt kaum schoener erkunden als mit diesem Programm und es war beeindruckend, wie viele tolle Kuenstler einfach so auf der Strasse spielen. Gluecklicherweise lag auch die “Bluenose II” im Hafen; ein legendaeres Segelschiff. Sie fuhr an dem Tag allerdings nicht, weshalb wir uns auf einen anderen Zweimaster begeben haben. In netter Gesellschaft liess sich die Sonne und die wunderschoene Landschaft sehr gut geniessen.
Einen derart schoenen Tag haben wir dann gleich mit unserem ersten Hummeressen abgerundet. Hummer ist eine preiswerte lokale Spezialitaet und die Bedienung konnte kaum glauben, dass ich ihn zum ersten Mal probiere. Nach einem kleinen Hummer-Zerlege-Crashkurs war ich dann jedoch etwas enttaeuscht ueber die essbare Ausbeute. Aber kulinarisch soll es am naechsten Tag in Digby noch hoch hergehen.
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- Published:
- 09.08.08 / 7pm
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- auswanderer, flitterwochen, honeymoon, hummmer, lunenburg, segeln
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Daniel Röhe ist Schulleiter an der Bugenhagenschule. Hier finden Sie nähere Informationen im digitalen Portfolio, nehmen Kontakt auf oder suchen auf den weiteren Seiten für die Schule oder aus seinen Blogs.

