solidarität

In der Süddeutschen konnte ich in einem Bericht zu den Studentenprotesten in Frankreich über einen Studenten lesen. Er erzählt, wie er sich sein gesamtes Studium selbst finanziert hat. Nach dem Studium stünde er nun auf der Straße.
Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Auch wenn ich nicht mein gesamtes Studium alleine finanzieren musste, habe ich mich nebenbei mit Jobs durchgefüttert. Nun sieht die Lage am Ende des Studiums (um genau zu sein: dem zweiten Staatsexamen) für mich und meine Kollegen eigentlich nicht anders aus. Die Bildungsbehörde in Hamburg lässt hochqualifizierte Leute in andere Bundesländer abwandern oder speist sie in der Regel erst mal mit eng befristeten Verträgen ab, bei denen man froh sein kann, etwas mehr als ein Hartz 4 Empfänger zu bekommen. Interessant ist nur, dass sich hier keiner mit den europäischen Kollegen in Frankreich solidarisiert und auch mal protestiert.


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