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	<title>daniel roehe &#187; bildung</title>
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		<title>Geht der Trend zum Zweit-Blog?</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 20:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun liegt unsere Hochzeit schon gut zwei Monate zurück und langsam glätten sich die Wogen der Feste, Geschenke und Flitterwochen. Sogar die Fotos sind weitestgehend sortiert und bearbeitet und können bald nachbestellt werden. Die Schule läuft seit zwei Wochen und nicht zuletzt dies zwingt mich, wieder zum Alltag zurück zu kehren.
In den Tagen in Kanada [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun liegt unsere Hochzeit schon gut zwei Monate zurück und langsam glätten sich die Wogen der Feste, Geschenke und Flitterwochen. Sogar die Fotos sind weitestgehend sortiert und bearbeitet und können bald nachbestellt werden. Die Schule läuft seit zwei Wochen und nicht zuletzt dies zwingt mich, wieder zum Alltag zurück zu kehren.</p>
<p><span id="more-376"></span>In den Tagen in Kanada habe ich beim Schreiben der Beiträge immer gedacht, ob der Titel &#8220;daniel roehe &#8211; digitale bildung&#8221; eigentlich noch zutrifft. Und dann habe ich mich gefragt, was wohl meine Leserschaft dazu sagt, hier jetzt laufend rosarote Beiträge zu lesen, wo sie doch sonst meine Schritte im digitalen Leben und Bilden verfolgt. Hätte ich also einen zweiten Blog eröffnen müssen? Sozusagen einen &#8220;Hochzeitsblog&#8221;? Ich habe dies aus zwei Gründen nicht getan. Erstens habe ich keine Lust, mehrere Blogs zu pflegen und zweitens glaube ich nicht, dass ich eine private und eine professionelle online-Identität brauche. In Zeiten der Tags glaube ich noch an die Kategorien, über die der geneigte Leser sich dem Inhalt je nach Interesse nähern kann. Schließlich blieben auch protestierende Kommentare aus.</p>
<p>In den letzten Tagen habe ich dann aber doch <a title="Klasse 8 - wir werden die größten sein." href="http://www.roehe.de/schule/8d/">einen neuen Blog</a> eingerichtet. Und zwar für meine neue Klasse. Aber nicht nur dort kann man zukünftig aktuelles aus der Schule lesen. Auch hier im Blog werden wieder Artikel folgen, die sich dem Motto &#8220;digitale bildung&#8221; stärker unterordnen. Es gibt viel zu schreiben &#8211; zwischenzeitlich habe ich nämlich auch versucht, mich digital etwas weiter zu entwickeln. Und morgen geht&#8217;s zur Smartboard-Schulung. Vielleicht folgt von dort schon der nächste Beitrag.</p>
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		<title>Wofür Ferien?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 10:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit heute haben Hamburger Schüler und Lehrer offiziell (manche möchten sagen: schon wieder) Ferien. Die Schulwoche vor den Ferien war irgendwie wieder super stressig. Meistens fällt mir dann erst auf, was ich alles noch dringend erledigen will/muss und versuche alles noch vor den Ferien vom Tisch zu bekommen. Das führt dann zu dem Gefühl, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute haben Hamburger Schüler und Lehrer offiziell (manche möchten sagen: schon wieder) Ferien. Die Schulwoche vor den Ferien war irgendwie wieder super stressig. Meistens fällt mir dann erst auf, was ich alles noch dringend erledigen will/muss und versuche alles noch vor den Ferien vom Tisch zu bekommen. Das führt dann zu dem Gefühl, dass man unterrichtet und parallel noch weitere Dinge erledigt. Ich glaube es geht nicht nur mir so, zumindest sind letzte Woche über die Maßen viele Kollegen während des Unterrichts relativ gestresst mit irgendwelchen Anliegen zu mir gekommen. Und wenn ich mich recht entsinne ist jede Woche vor den Ferien so voll. Da fragt man sich doch, ob es nicht entspannter wäre, einfach auf die Ferien zu verzichten und alles wie gewohnt erledigen zu können.</p>
<p><span id="more-354"></span>Nun gut, für alle die Ferien oder einfach so Freizeit genießen können habe ich zwei Tipps: Das neue <a title="brand eins Magazin - Homepage" href="http://www.brandeins.de" title="Object moved">brand eins Magazin </a>hat den Themenschwerpunkt &#8220;<a title="brand eins Magazin - Inhalte" href="http://www.brandeins.de/home/inhalte.asp?MenuID=8&amp;MagID=101&amp;sid=su841332511425067084&amp;umenuid=1" title="http://www.brandeins.de/home/inhalte.asp?MenuID=8&amp;MagID=101&amp;sid=su841332511425067084&amp;umenuid=1">Bildung</a>&#8220;. Es enthält viele interessante Berichte über das Thema aus einer anderen Perspektive als einschlägige pädagogische oder erziehungswissenschaftliche Hefte. Darüber hinaus für uns Blogger einen interessanten Artikel &#8220;<a title="brand eins Magazin - Artikelvorschau" href="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2666&amp;MenuID=8&amp;MagID=101&amp;sid=su841332511425067084&amp;umenuid=1" title="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2666&amp;MenuID=8&amp;MagID=101&amp;sid=su841332511425067084&amp;umenuid=1">Nach dem Rausch</a> &#8211; Der Hype ist vorbei. Web 2.0 muss nun seine Geschäftsfähigkeit beweisen.&#8221; Und wer es populärer mag: der <a title="stern Magazin - Homepage" href="http://www.stern.de" title="http://www.stern.de">Stern</a> hat gerade ein Special zum Thema &#8220;<a title="stern Magazin - Inhalt" href="http://www.stern.de/magazin/heft/619548.html" title="http://www.stern.de/magazin/heft/619548.html">Was soll ich werden?</a>&#8221; &#8211; auch interessant für Schüler wie Lehrer (mit Link zur <a title="Jobampel" href="http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/539568.html?nv=redir" title="http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/539568.html?nv=redir">stern-Jobampel</a> und einer <a title="Arbeitsmarkt: Einsteigen mit besten Aussichten" href="http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/arbeit/619573.html?nv=redir" title="http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/arbeit/619573.html?nv=redir">Deutschlandkarte zur Ausbildungssituation</a>). Werdens also vielleicht Ferien zum Weiterbilden?</p>
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		<title>tolle Schüler</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 06:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Referendarin hatte gerade ihre letzte Kleingruppenhospitation (KGH). Bei solchen Terminen kommen nicht nur Seminarleiter, sondern auch Mit-Referendare und sehen sich eine Unterrichtsstunde an. Bei ihr ist es, wie in der Lehrprobe, sehr gut gelaufen. Das kam auch in dem Reflexionsgesprächen mit ihren Kollegen rüber. Dies sei, so der Unterton, nicht nur ihrer Fähigkeiten als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Referendarin hatte gerade ihre letzte Kleingruppenhospitation (KGH). Bei solchen Terminen kommen nicht nur Seminarleiter, sondern auch Mit-Referendare und sehen sich eine Unterrichtsstunde an. Bei ihr ist es, wie in der Lehrprobe, sehr gut gelaufen. Das kam auch in dem Reflexionsgesprächen mit ihren Kollegen rüber. Dies sei, so der Unterton, nicht nur ihrer Fähigkeiten als Lehrerin geschuldet, sondern auch den tollen Schülern zu verdanken. Sie seien ja nicht so, wie man es von anderen Sonderschülern kennt.</p>
<p>So nett dies Lob auch ist, uns hat es dennoch etwas gestört. Denn das Verhalten der Schüler ist, ich muss es einfach mal so selbstbewusst behaupten, der Arbeit von mir und meinem Team in den letzten Jahren geschuldet. Bei uns blieb jedoch der Eindruck haften, dass ihre Kollegen meinen, die Schüler seien vielleicht einfach so schon vollkommen toll in die Schule gekommen.</p>
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		<title>Diskette 2.1</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 10:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte unter meinen letzten Beitrag zur IT-Stunde vergangene Woche so lapidar geschrieben, ich hätte USB-Sticks gekauft. Nachdem die aufwendig vorbereitete Stunde durch neue Computer kurzerhand hinfällig wurde, habe ich mich erneut aufwendig vorbereitet. Nun hat jeder Schüler einen vorkonfigurierten USB-Stick.
Darauf befindet sich ein Verzeichnis mit OpenOffice Portable und ein Verzeichnis mit Dokumenten. OpenOffice Portable [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte unter meinen letzten Beitrag zur IT-Stunde vergangene Woche so lapidar geschrieben, ich hätte USB-Sticks gekauft. Nachdem die aufwendig vorbereitete Stunde durch neue Computer kurzerhand hinfällig wurde, habe ich mich erneut aufwendig vorbereitet. Nun hat jeder Schüler einen vorkonfigurierten USB-Stick.</p>
<p><span id="more-334"></span>Darauf befindet sich ein Verzeichnis mit <a href="http://portableapps.com/de/apps/office/openoffice_portable" title="OpenOffice.org Portable deutsch | PortableApps.com - Portable software for USB drives">OpenOffice Portable</a> und ein Verzeichnis mit Dokumenten. OpenOffice Portable lässt sich mit dem USB Stick von den Schülern auf jedem Computer mit Windows starten, ohne dass sie etwas installieren müssen. So finden Sie überall eine individuelle und bekannte Arbeitsumgebung vor. Darüber hinaus hat jeder seine Dokumente auf dem Stick gespeichert. Diese Konfiguration entspricht gut den Fähigkeiten und Bedürfnissen der Schüler.</p>
<p>Alternative zu diesem System wäre die Benutzung von Microsoft Office gewesen. Dagegen sprechen zwei Gründe: ich kann und will niemanden zwingen, sich Office kaufen zu müssen und die aktuellen Versionen von Office sind unglaublich unübersichtlich. Die zweite Alternative war es, online mit <a href="http://docs.google.com/" title="Moved Temporarily">GoogleDocs</a> oder <a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;ct=res&amp;cd=2&amp;url=http%3A%2F%2Fwriter.zoho.com%2F&amp;ei=UU87R8tljKTCAZ2C0ZAI&amp;usg=AFQjCNG3t6yDhqehG1sY9-8dAngeqvzY9w&amp;sig2=CZdtncJ-Tz1670a-gxjqbw" title="403 Forbidden">Zoho</a> zu arbeiten. Allerdings sind mir auch die Systeme noch zu unübersichtlich und unterliegen noch stark der Weiterentwicklung.</p>
<p>In der Stunde hat alles super geklappt. Nun muss es nur noch mit der Partnerarbeit funktionieren&#8230;</p>
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		<title>Diskette 2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 20:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzen Wochen sind mir zwei Dinge aufgefallen, an denen wir in der Klasse noch arbeiten müssen. Einerseits haben die Schüler noch Probleme im Umgang mit einer Textverarbeitung, während wir schon längst auf unserer Internetseite arbeiten. Andererseits klappt Teamarbeit zu zweit immer dann gut, wenn die Schüler mit einem bekannten (und beliebten) Partner arbeiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzen Wochen sind mir zwei Dinge aufgefallen, an denen wir in der Klasse noch arbeiten müssen. Einerseits haben die Schüler noch Probleme im Umgang mit einer Textverarbeitung, während wir schon längst auf unserer Internetseite arbeiten. Andererseits klappt Teamarbeit zu zweit immer dann gut, wenn die Schüler mit einem bekannten (und beliebten) Partner arbeiten, sonst kommt es meist zu Problemen. Beide Kompetenzen möchte ich bis Weihnachten im IT-Unterricht ausbauen.</p>
<p><span id="more-332"></span>So stand heute morgen eine von mir lang vorbereitete Stunde an. Die Aufgabe: führt mit einem Klassenkameraden, mit Ihr sonst nicht zusammenarbeitet, zwei einfache Formatierungen an einem Text von der Diskette durch. Vorher haben wir noch mal die Regeln für die Partnerarbeit wiederholt, zu denen sie nach dem Unterricht bezogen auf ihre erlebte Partnerarbeit ein Feedback geben sollten. Weil ich um einige potenzielle Schwierigkeiten wusste, habe ich die Stunde minutiös geplant und bin sie im IT-Raum schon vor den Herbstferien durchgegangen.</p>
<p>Die Stunde begann gut, die Schüler konnten sicher die Regeln für die Partnerarbeit benennen und sie waren bereit, mit ihrem &#8220;fremden&#8221; Partner loszulegen. So wechselten wir recht motiviert vom Klassen- in den IT-Raum. Noch mehr Motivation löste der Anblick neuer Rechner aus. Bei der Wiederholung des Arbeitsauftrages fiel den Schülern allerdings auf, dass die neuen Rechner gar kein Diskettenlaufwerk mehr haben. Damit war meine Planung kurzerhand dahin und sie forderten unter Gelächter ein, nun frei im Internet surfen zu dürfen. Ich hätte jawohl keinen besseren Auftrag mehr für sie.</p>
<p>PS: Habe am Wochenende einen Klassensatz USB-Sticks gekauft&#8230;</p>
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		<title>Bildungsstandards vs. Integration</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 16:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist schon lange Zeit, hier mal wieder etwas politischer zu werden. Hamburg war jahrelang Vorreiter in Sachen Integration. Teil des Konzepts von Integrationsklassen war es, Berichtszeugnisse statt Noten zu geben. Das will die CDU nun ändern.
 Seit dem 3. September werden Eltern von Integrationsklassen (I-Klassen) von Klassenlehrern und Schulleitungen darüber informiert, dass es ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon lange Zeit, hier mal wieder etwas politischer zu werden. Hamburg war jahrelang Vorreiter in Sachen Integration. Teil des Konzepts von Integrationsklassen war es, Berichtszeugnisse statt Noten zu geben. Das will die CDU nun ändern.</p>
<blockquote><p> Seit dem 3. September werden Eltern von Integrationsklassen (I-Klassen) von Klassenlehrern und Schulleitungen darüber informiert, dass es ab diesem neuen Schuljahr für I-Klassen ab der 3.Jahrgangsstufe keine Lernentwicklungsberichte (Berichtszeugnisse) mehr geben darf. Die bisherige Praxis der Schulen, in I-Klassen dieser Jahrgangsstufen durch Beschlüsse der Schulkonferenz oder Elternvertretungen wie in den ersten beiden Schuljahren weiterhin auf Zeugnisnoten zugunsten von Lernentwicklungsberichten (Berichtszeugnissen) zu verzichten, verstoße gegen geltendes Schulrecht.<br />
(Quelle: <a href="http://www.integration-hamburg.info/" title="http://www.integration-hamburg.info/">http://www.integration-hamburg.info/</a>, 21.9.07)</p></blockquote>
<p>Grund dafür sei es, dass Eltern endllich wieder die Leistung ihrer Kinder erfahren sollen. Dazu Alexander Luckow, Sprecher der Behörde für Bildung und Sport, &#8220;Gleichmacherei trägt nicht zur Integration bei. Eltern haben das Recht zu wissen, ob ihr Kind die Bildungsstandards erfüllt&#8221;. Ich halte die Annahme für Grundweg falsch, dass Noten mehr Aufschluss über die Leistung von Kindern verraten, als Berichte. Zweifelhafte Bildungsstandards haben zudem mit der Entwicklung des Kindes nichts zu tun. Zumindest in Integrationsklassen muss es bei Berichtszeugnissen bleiben. Also unterstützt die Aktion für <a href="http://www.integration-hamburg.info/" title="http://www.integration-hamburg.info/">Integraton in Hamburg</a> mit einer Protestmail oder einem -brief.</p>
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		<title>Ohne Arbeit wär das Leben öde</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 14:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;&#8230;also sing ich müde meine kleine Ode an die Arbeit,&#8221; heißt es bei Wir sind Helden. Das Lied habe ich heute als Aufhänger für die erste Stunde unseres &#8220;neuen&#8221; Lebenspraxistags meinen Schülern vorgespielt. Als Einstieg habe ich die Frage &#8220;Was gehört zum Leben?&#8221; gestellt und den Schülern während des Liedes Zeit zum Nachdenken gegeben. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;also sing ich müde meine kleine <a href="http://www.wirsindhelden.com/txt_soundso01.php" title="http://www.wirsindhelden.com/txt_soundso01.php">Ode an die Arbeit</a>,&#8221; heißt es bei <a href="http://www.wirsindhelden.com/" title="http://www.wirsindhelden.com/">Wir sind Helden</a>. Das Lied habe ich heute als Aufhänger für die erste Stunde unseres &#8220;neuen&#8221; Lebenspraxistags meinen Schülern vorgespielt. Als Einstieg habe ich die Frage &#8220;Was gehört zum Leben?&#8221; gestellt und den Schülern während des Liedes Zeit zum Nachdenken gegeben. Es ist zugegebenermaßen nicht der ideale Song, aber hat ganz gut gewirkt. Geclustert hat es ein <a href="http://www.roehe.de/daniel/bildung/ohne-arbeit-war-das-leben-ode/das-gehort-zum-leben/" rel="attachment wp-att-320" title="Das gehört zum Leben">umfangreiches Tafelbild</a> ergeben.</p>
<p><span id="more-319"></span>Wir haben heute die wohl größte Innovation unseres Unterrichts gestartet. Berufskunde, Sachunterricht und Hauswirtschaft werden in diesem Schuljahr fächerübergreifend an einem Tag unterrichtet. Den ganzen Tag arbeiten wir an einem Thema, das direkt das selbstständige Leben nach der Schule betrifft. Das fängt beim Suchen eines Berufs und einer Wohnung an und endet beim Bedienen einer Waschmaschine. Die Themen haben wir, angelehnt an das bayrische Werkstufenkonzept und Empfehlungen der <a href="http://www.lebenshilfe.de/" title="http://www.lebenshilfe.de/">Lebenshilfe</a> (Literaturangaben folgen), in vier Blöcke zusammengefasst. Zunächst geht es um &#8220;Arbeit &amp; Beruf&#8221; und danach um &#8220;Leben &amp; Wohnen&#8221;, &#8220;Öffentlichkeit&#8221; und &#8220;Freizeit&#8221;.</p>
<p>Auch diesen Unterricht wollen wir sehr schülerorientiert gestalten und wollten die Fragen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler an das Thema wissen. Danach hat jeder einen Ordner nach unserer Vorlage angelegt oder besser gesagt gebastelt. Er enthält einen Vorschlag für ein sinnvolles Ablagesystem für die Zeit nach der Schule, beispielsweise für Bewerbungen, Verträge, Kontoauszüge usw.. Den Umgang damit werden wir das ganze Jahr üben. Noch wirken die Schüler etwas verwirrt was unser Vorhaben angeht. Aber ehrlich gesagt wissen wir auch noch nicht hundertprozentig, wie unsere Pläne in der Realität aussehen sollen.</p>
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		<title>Ein Podcast für die Klasse</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 12:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon länger hat mich der Gedanke beschäftigt, einen Podcast im Unterricht einzusetzen. Allerdings war ich mir nie ganz klar, welche didaktische Funktion er übernehmen soll. Danach habe ich die letzte Tage recherchiert und unter anderem einige Quellen bei del.icio.us abgelegt. Gleichzeitig habe ich folgende mögliche Einsatzformen von Podcasts im Unterricht gesammelt:

eine Art Schulradio einer Klasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon länger hat mich der Gedanke beschäftigt, einen Podcast im Unterricht einzusetzen. Allerdings war ich mir nie ganz klar, welche didaktische Funktion er übernehmen soll. Danach habe ich die letzte Tage recherchiert und unter anderem einige <a href="http://del.icio.us/roehe/podcast+schule" title="roehe's bookmarks tagged with " title="roehe's bookmarks tagged with &quot;podcast+schule&quot; on del.icio.us">Quellen bei del.icio.us</a> abgelegt. Gleichzeitig habe ich folgende mögliche Einsatzformen von Podcasts im Unterricht gesammelt:</p>
<ul>
<li>eine Art Schulradio einer Klasse oder AG (<a href="http://home.graf-rasso-gymnasium.de/loudblog/" title="GRG Podcast - Podcast aus dem Graf-Rasso-Gymnasium" title="GRG Podcast - Podcast aus dem Graf-Rasso-Gymnasium">ein Beispiel</a> findet sich <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2006/07/podcast-aus-der-schule.htm" title="http://www.herr-rau.de/wordpress/2006/07/podcast-aus-der-schule.htm" title="http://www.herr-rau.de/wordpress/2006/07/podcast-aus-der-schule.htm">bei Herrn Rau</a>)</li>
<li>als eine Art selbstproduziertes Hörbuch (gefunden <a href="http://www.schule-nuerensdorf.ch/schulen/nuericast/category/klassen/klasse-archetti/" title="NueriCast   » Klasse Archetti" title="NueriCast   &raquo; Klasse Archetti">bei der Schule Nürensdorf</a>)</li>
<li>im Fremdsprachenunterricht.</li>
</ul>
<p>Natürlich gibt es viele andere Einsatzmöglichkeiten von Podcasts, bei denen die besondere Eigenschaft eines Audioangebots allerdings keine besondere Rolle spielt. Ich habe mich entschieden, <a href="http://www.roehe.de/schule/9d/kommunikation/">einen Podcast</a> als Erweiterung unserer <a href="http://www.roehe.de/schule/9d/">Klassenhomepage</a> anzubieten, in dem einige Texte in gesprochener Sprache wiedergegeben werden. Der Podcast erfüllt bei mir im Unterricht also eine Form der Differenzierung für die Schüler, die noch nicht so gut lesen können. In einem weiteren Schritt kann ich mir vorstellen, dass die Schüler ihre Ergebnisse auch als Beitrag im Podcast veröffentlichen können. Allerdings fehlen mir dazu die technischen Mittel.</p>
<p>Bei der Produktion kommt bei mir GarageBand und das eingebaute Mikrofon meines iBook zum Einsatz. Bei der Veröffentlichung nutze ich das Plugin PodPress für Wordpress. Es ist sehr einfach zu installieren.</p>
<p>Viel schwieriger ist es, die richtige Form für den Podcast zu finden. Die Eingangsmusik soll ein bisschen auflockern und die Aufmerksamkeit bannen. Dennoch soll Musik nicht ablenken. Meine Sprache muss klar sein und die Anweisungen leicht verständlich und gut zu merken.</p>
<p>Tatsächlich hat sich die Form eines Podcasts und der Einsatz von Musik überaus motivierend auf die Schüler ausgewirkt. In der ersten Stunde hat sich aber auch gezeigt, dass die Aufnahme zu lang und die Arbeitsanweisungen für meine Schüler noch zu komplex waren. Ein Anfang ist gemacht und es gibt noch viel zu verbessern. Ich freue mich über weitere Kritik und Anregungen von Euch!</p>
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		<title>Mehr Struktur</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 12:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[schule]]></category>
		<category><![CDATA[phasen-strukturierung-sozialform-methoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine weitere Neuerung in unserem Unterricht für die Klasse habe ich noch aus dem Referendariat mitgebracht. Aber dazu muss ich erst erklären, dass jeder Teilnehmer einer Unterrichtsstunde am Ende mit einem Daumen an der Tafel ein Feedback geben kann. Bisher haben wir am Anfang der Stunde gesagt, wozu das Feedback kommen soll, bspw. zur Gruppenarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine weitere Neuerung in unserem Unterricht für die Klasse habe ich noch aus dem Referendariat mitgebracht. Aber dazu muss ich erst erklären, dass jeder Teilnehmer einer Unterrichtsstunde am Ende mit einem Daumen an der Tafel ein Feedback geben kann. Bisher haben wir am Anfang der Stunde gesagt, wozu das Feedback kommen soll, bspw. zur Gruppenarbeit oder zu Arbeitsmaterialien. Oftmals kam es aber allgemein zur Stunde. Das war uns aber zu ungenau. Deshalb haben wir jetzt eine Hilfe eingebaut.</p>
<p><span id="more-317"></span>Zu jedem guten Vortrag und jeder guten Präsentation gehört an den Anfang eine Übersicht über die Gliederung. Genau das machen wir jetzt zu Beginn jeder Stunde. Anhand von verschiedenen Karten, auf denen Arbeits- oder Sozialform abgebildet sind, zeigen wir an der Tafel, was die Schülerinnen und Schüler erwarten wird. Dieser visualisierte Stundenverlauf gibt ihnen Sicherheit und Orientierung und am Ende der Stunde (hoffentlich) die Möglichkeit, ihr Feedback noch präziser zu einer Phase des Unterrichts zu geben.</p>
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		<title>Drei Jahre später</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Sep 2007 16:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[berufseinstieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor fast drei Jahren habe ich &#8211; nicht ohne Aufregung was da nun kommen wird &#8211; das erste Mal voll verantwortlich eine Schule betreten. Damals habe ich mein Referendariat an einer kleinen Grundschule in Ohlstedt begonnen. Die Schulleiterin begrüßte uns in ihrem Büro persönlich, wünschte uns alles Gute und behauptete, nun würden ja die drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fast drei Jahren habe ich &#8211; nicht ohne Aufregung was da nun kommen wird &#8211; das erste Mal voll verantwortlich eine Schule betreten. Damals habe ich mein Referendariat an einer kleinen Grundschule in Ohlstedt begonnen. Die Schulleiterin begrüßte uns in ihrem Büro persönlich, wünschte uns alles Gute und behauptete, nun würden ja die drei bis fünf vielleicht schwersten Jahre unseres Lebens beginnen. Damals wollte ich sie Lügen strafen, aber im Rückblick hatte sie doch nicht ganz unrecht.</p>
<p><span id="more-316"></span>Seit etwas mehr als einer Woche hat die Schule wieder begonnen. Zum Glück habe ich meine Klasse behalten und die letzten Tage waren nicht nur davon geprägt, dass wir uns wieder an das frühe Aufstehen gewöhnen mussten. Die Schüler und meine Kollegen freuen sich, dass wir uns nun alle wieder sehen. Zwar bin ich momentan ziemlich viel am Arbeiten, aber es macht zumindest Spaß, so dass der Stress noch halbwegs fern bleibt. Aber das beste Gefühl vermitteln mir eigenlich die Schüler und mein Team. Die Stimmung in der Klasse ist geprägt von Vertrauen und Sicherheit, aber auch einer Menge Fröhlichkeit. Meine Sorge, die vielen geplanten und nun schrittweise umgesetzen Neuerungen würden die Schüler verunsichern, ist noch unbegründet. Ich kann guten Gewissens immer mehr Verantwortung zurück- oder abgeben. Als ich am Freitag die Schule verließ, habe ich erstmals gedacht, dass die drei schlimmen Jahre des Berufseinstiegs vorbei sein könnten. Aber wir wollen die Arbeit noch nicht zu früh loben &#8211; die letzten Ferien liegen ja noch nicht so lange zurück.</p>
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