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	<title>daniel roehe &#187; honeymoon</title>
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		<title>zurück ins Leben</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 19:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach fast vier Wochen reisen hätte es ewig so weiter gehen können. Vielleicht fühlt man sich als Auswanderer ähnlich, vielleicht auch nicht ganz so gut. Auf jeden Fall musste unsere letzte Reisestation uns wieder einige Schritte zurück in die Zivilisation bringen. Kaum eine andere Stadt mag dazu so geeignet sein wie Halifax. Hier treffen fiebrige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fast vier Wochen reisen hätte es ewig so weiter gehen können. Vielleicht fühlt man sich als Auswanderer ähnlich, vielleicht auch nicht ganz so gut. Auf jeden Fall musste unsere letzte Reisestation uns wieder einige Schritte zurück in die Zivilisation bringen. Kaum eine andere Stadt mag dazu so geeignet sein wie Halifax. Hier treffen fiebrige Wolkenkratzer auf eine kleine hölzerne Hafenpromenade, wuselige Großstadtmenschen auf Outdoorspezialisten, Fast-Food Ketten auf Bio-Restaurants und historische Monumente auf sterile Einkaufszentren. Dennoch viel uns der Schritt in die schnellebige Stadt schon schwer.</p>
<p><span id="more-369"></span><a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/roehe/2788574439/" title="Citadel on Flickr - Photo Sharing!"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3175/2788574439_15ce02d64e_t.jpg" border="0" alt="Citadel" width="100" height="67" /></a> Handlungsorientiertes Lernen stand auf dem Citadel Hill im Vordergrund. Dort steht ein altes britisches Fort, in dem verkleidete Muesumsguides lebendige Führungen geben und Musikkapellen in Trachten einmarschieren. Kinder werden im Strammstehen geschult und jeden Mittag erklingt hier seit 120 Jahren eine Kanone. Es hat einen leichten amerikanischen Touch, uns aber doch sehr imponiert.</p>
<p>Nova Scotia oder zumindest Halifax hat sich bei uns mit einem Busker Festival verabschiedet. So war unser Sightseeing immer begleitet von Kleinkünstlern und Straßenmusikern. Ein Stadtbummel kann kaum schöner sein und das Alstervergnügen sich hier mal ne Scheibe Gelassenheit abschneiden. Unser geplanter und manchen tags ersehnter Abend in einer Kneipe dauerte dann aber nicht länger als einen Drink &#8211; zu laut, zu komisches Licht, zu viele Leute. Also schlossen wir uns in unserem mondänen Hotelzimmer ein (wir hatten es uns anlässlich Leas Geburtstag gut gehen lassen wollen) und bestellten einen aktuellen Kinofilm mit überbackenen Nachos und Rohkost auf&#8217;s Zimmer. Es geht zwar vielleicht nicht dekandenter, aber so viel der Schritt zurück ins Leben vielleicht ein wenig leichter.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/roehe/2789446986/" title="Freshmaker on Flickr - Photo Sharing!"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2341/2789446986_57311c09d6_t.jpg" border="0" alt="Freshmaker" width="100" height="67" /></a> Unser letzter Stopp vor dem Abflug aus Nova Scotia war bei Tim Horton&#8217;s, <strong>dem</strong> Kaffeladen in Kanada. Im Feedbackkasten habe ich einen Liebesbrief mit unserer Adresse hinterlassen. Mal sehen ob sich Tim meldet. Es bleibt zu befürchten, dass wir es nicht so schnell wieder nach Kanada schaffen. Während uns das TomTom XL Navigationsgerät unserer Freunde immer überall sicher hingeführt hat, landeten wir auf unseren letzten Metern am Hintertor des Flughafens &#8211; ohne Eingang. Ob das ein Zeichen war sei dahin gestellt. Es endete leider ein unglaublich schöner, entspannter Urlaub und lange, wundervolle Flitterwochen lagen mit einem Mal wieder hinter uns.</p>
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		<title>Land unter</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 19:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Nebel und Regen absolvierten wir eine etwas längere Fahrt. Ich bin offensichtlich ein echter Schönwetterfotograf und so ärgere ich mich etwas, dass mir von Long- und Brier Island jegliche Fotos fehlen. Bei dem Wetter war es später noch zu unsicher, direkt in einen Provincial Park zum Campen zu steuern. Und so machten wir einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In Nebel und Regen absolvierten wir eine etwas längere Fahrt. Ich bin offensichtlich ein echter Schönwetterfotograf und so ärgere ich mich etwas, dass mir von Long- und Brier Island jegliche Fotos fehlen. Bei dem Wetter war es später noch zu unsicher, direkt in einen Provincial Park zum Campen zu steuern. Und so machten wir einen Stopp in Wolfville, einer kleinen aber irgendwie sehr aufgeweckten Universitätsstadt.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-365"></span>In der Touri-Info stand ich direkt hinter zwei jungen Deutschen, die irgendwie desorientiert wirkten. Sie entpuppten sich als Zivildienstleistende und hatten noch eine Deutsche im Gepäck, die ihr Freies Soziales Jahr absolvieren wollte. In Kanada ist man ohne Auto völlig verloren und genau das war ihr Problem. So boten wir an, mit ihnen am darauffolgenden Tag in den Blomidon Provincial Park zu fahren. Bis dahin wollten wir schon mal dort campen.</p>
<p style="text-align: left;">Es hatte wohlgemerkt allerdings auch schon fast zwei Tage nonstop geregnet und daran sollte sich für den Rest des Abends auch nichts ändern. Nach fast zwei Stunden im Zelt kam es zu ersten Unterspülungen und es gesellte sich ein heftiges Gewitter dazu. So mussten wir unser Campingprojekt abbrechen und suchten Spätabends noch ein freies B&amp;B-Zimmer. Auch das war nicht so einfach und doch kamen wir schließlich in einem tollen viktorianischen Inn unter.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="noch mehr Ebbe on Flickr - Photo Sharing!" href="http://www.flickr.com/photos/roehe/2788702383/" title="noch mehr Ebbe on Flickr - Photo Sharing!"><img class="aligncenter" style="border: 0pt none;" src="http://farm4.static.flickr.com/3055/2788702383_06c066ab24.jpg" border="0" alt="noch mehr Ebbe" width="400" height="267" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der darauffolgende Tag stand in vollem Sonnenschein und wir wanderten mit unseren neuen deutschen Freunden fast jeden Trail. Es sollte unser letzter Tag in einem der wunderschönen Parks von Nova Scotia werden, allerdings waren hier die Wege nicht so gut wie in den anderen und ich brach mir fast noch die Haxen. In der Abendsonne habe bin ich dann noch zum Fotografieren gekommen. Die Bilder gehören glaube ich zu den Besten des Urlaubs, nicht zuletzt weil die Landschaft so unglaublich war: gezeichnet von der riesigen Tide und dem roten Sand am Strand.</p>
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		<title>Nebel, Regen und Wale</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 17:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die nächsten zwei Tage waren gezeichnet von Nebel und Regen. Eigentlich hatten wir uns nach den Fesitvals bei Sonnenschein der letzten Tage erhofft, es würde so weiter gehen, aber nun folgten zwei Tage schlechtes Wetter und das ausgerechnet zu der Zeit, als wir Wale beobachten wollten. Die Erfahrung aus den Kayaks hatten gezeigt, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nächsten zwei Tage waren gezeichnet von Nebel und Regen. Eigentlich hatten wir uns nach den Fesitvals bei Sonnenschein der letzten Tage erhofft, es würde so weiter gehen, aber nun folgten zwei Tage schlechtes Wetter und das ausgerechnet zu der Zeit, als wir Wale beobachten wollten. Die Erfahrung aus den Kayaks hatten gezeigt, dass es besonders spannend ist, diese Tiere möglichst nah zu sehen und so hatten wir eine Whalewatching-Tour im &#8220;Schlauchboot&#8221; gebucht.</p>
<p><span id="more-364"></span> Der Nebel war jedoch so dicht, dass man kaum die andere Straßenseite erkennen konnte und so dachten wir, dass die Tour ausfallen würde. Der Gedanke klang für den Veranstalter jedoch total absurd. Und wo fuhren wir zu acht mit einem erfahrenen Whalewatching-Guide hinaus in den Nebel. Alleine die Tour war schon ohne Tiere abenteuerlich. Nach wenigen Minuten hatten wir keine Ahnung mehr, wo sich das Land befand. Eine halbe Stunde später stellte der Guide dann auch noch das Boot komplett ab und bat uns, still zu sitzen. Um uns war nichts als weißer Schleier zu sehen. Das änderte sich auch nicht, als wir ein seltsames Röcheln vernahmen. Die ersten Wale schienen in der Nähe aufzutauchen. Aber eine Sichtung war unmöglich.</p>
<p>So ging die Tour noch ein wenig weiter, bis wir andere Schiffe sahen. Diese beobachteten zwei Bukelwale und hatten unseren Guide über deren Position per Funk aufgeklärt. Diese riesigen Tiere lagen nun dort, völlig ruhig, und machten keine Anstalten, irgendwelche aufregenden Bewegungen zu machen. Als dann aber die Tiere abtauchten und uns die Fluke zeigten, ging ein Raunen durch die Runde. Minuten später tauchten sie direkt vor uns wieder auf. Wie im Kayak saß man dort, völlig versteinert vor Aufregung und vergaß bald das Atmen. So hatte ich auch immer erst dann wieder die Kamera in der Hand, wenn die Wale etwas weiter weg waren.</p>
<p>Die drei Stunden Tour verging so wie im Fluge und schon bald waren wir wieder an Land. Das Erlebnis war beeindruckend, rückblickend war die Walsichtung vom Kayak aus aber noch aufregender. Die Nacht verbrachten wir im Nebel und starteten am darauffolgenden Tag in selbigen Richtung Wolfville und dem Blomidon Provincial Park. Der letzten Station vor Halifax.</p>
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		<title>Lunenburg</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 17:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach unserem Tag in Halifax, der uns voruebergehend ziemlich hart wieder in das Grossstadtleben zurueckgeworfen hat, sind wir mit einem Zwischenstop auf nem schoenen Campingplatz weiter nach Lunenburg gefahren. Damit sind wir ausnahmsweise mal den Spuren deutscher Siedler gefolgt, denn in Nova Scotia und allem voran in Halifax haben Briten gesiedelt. Ihre vielen deutschen Angestellten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unserem Tag in Halifax, der uns voruebergehend ziemlich hart wieder in das Grossstadtleben zurueckgeworfen hat, sind wir mit einem Zwischenstop auf nem schoenen Campingplatz weiter nach <a href="http://www.town.lunenburg.ns.ca/" title="http://www.town.lunenburg.ns.ca/">Lunenburg</a> gefahren. Damit sind wir ausnahmsweise mal den Spuren deutscher Siedler gefolgt, denn in Nova Scotia und allem voran in Halifax haben Briten gesiedelt. Ihre vielen deutschen Angestellten hatten sich zur zweiten Haelfte des 18. Jahrhunderts nach Lunenburg aufgemacht, um eine eigene Stadt zu gruenden. Dort haben wir dann passenderweise in einem Atlantic View Cottage gelebt, dass von juengeren deutschen Auswanderern gefuehrt wird.</p>
<p><span id="more-362"></span>Lunenburg ist eine wirklich malerische Stadt und entsprechend touristisch erschlossen. Dieser Tage fand ein &#8220;Folk Art Festival&#8221; statt, sodass wir bei unseren Stadtrundgaengen immer wieder kleine Konzerte hoeren konnten. Ich glaube, man kann die Stadt kaum schoener erkunden als mit diesem Programm und es war beeindruckend, wie viele tolle Kuenstler einfach so auf der Strasse spielen. Gluecklicherweise lag auch die &#8220;<a href="http://www.bluenose2.ns.ca/" title="Bluenose II Preservation Trust">Bluenose II</a>&#8221; im Hafen; ein legendaeres Segelschiff. Sie fuhr an dem Tag allerdings nicht, weshalb wir uns auf einen anderen Zweimaster begeben haben. In netter Gesellschaft liess sich die Sonne und die wunderschoene Landschaft sehr gut geniessen.</p>
<p>Einen derart schoenen Tag haben wir dann gleich mit unserem ersten Hummeressen abgerundet. Hummer ist eine preiswerte lokale Spezialitaet und <a href="http://www.oldfishfactory.com/" title="Old Fish Factory Restaurant || Lunenburg NS">die Bedienung</a> konnte kaum glauben, dass ich ihn zum ersten Mal probiere. Nach einem kleinen Hummer-Zerlege-Crashkurs war ich dann jedoch etwas enttaeuscht ueber die essbare Ausbeute. Aber kulinarisch soll es am naechsten Tag in Digby noch hoch hergehen.</p>
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		<title>Wandern auf Cape Breton Island</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 12:41:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An unserem vermeintlich letzten Tag in Neufundland haben wir herausgefunden, dass unsere Buchung der Faehre nach Nova Scotia erst fuer den darauffolgenden Tag galt. So hatten wir unerwartet einen Tag gewonnen. Neufundland hat nur 500.000 Einwohner, besticht aber durch sein weites Land. Es kommt still und heimlich daher, sodass man kaum grosse Highlights erwartet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An unserem vermeintlich letzten Tag in Neufundland haben wir herausgefunden, dass unsere Buchung der Faehre nach Nova Scotia erst fuer den darauffolgenden Tag galt. So hatten wir unerwartet einen Tag gewonnen. Neufundland hat nur 500.000 Einwohner, besticht aber durch sein weites Land. Es kommt still und heimlich daher, sodass man kaum grosse Highlights erwartet und dann doch immer wieder ueberrrascht wird. Wir wurden es auf einer kleinen Halbinsel, auf der wir eine Nacht nahe am Strand zelten konnten.</p>
<p><span id="more-359"></span>Die Faehre nach Nova Scotia ist uebrigens etwas unkomfortabel und faehrt sechs Stunden in der Nacht, hier also nicht der weiteren Rede wert. Dafuer haben wir am naechsten Tag eine fast voellig neue Landschaft auf Cape Breton Island entdeckt, indem wir dem Cabot Trail folgten. In Ingonish Beach haben wir sofort unser Zelt aufgestellt, dass Auto stehen lassen und die Natur auf einem der vielen Hiking Trails zu Fuss entdeckt. Beeindruckend ist nicht nur die Landschaft, gezeichnet von rauhen Kuesten und Riffs sowie kleinen Straenden, es ist auch interessant, den Geraeschen zu lauschen. Neben den Wellen hoert man naemlich viele unbekannte Vogelstimmen. Noch unbekannter war uns ein staendiges Grollen aus Richtung Meer. Es muss auch ein Laut von einem Tier sein, klang etwas nach dem Bloecken einer Kuh, aber war nicht weiter zu identifizieren. Vielleicht Wale oder Elche?</p>
<p>Der Natur des Cape Breton Highlands National Park sind wir noch zwei weitere Tage gefolgt. Auf Trails und mit dem Auto gab es unter vielen anderem noch einen wunderschoenen Bergsee und einen Wasserfall zu erkunden. Ueberall haben die Menschen gebadet, etwas gefaehrlich sah das &#8220;Planschbecken&#8221; am Wasserfall aus. Dort sind die Kinder die Klippen heruntergesprungen und die Eltern haben sich gefreut, wo wir in leichter Sorge innehielten.</p>
<p>Gestern sind wir wieder laenger Auto gefahren, um Cape Breton zu verlassen und dem Sunrise Trail zu folgen. Die letzte Nacht haben wir uns im Breaside Inn von Pictou erholt. Nach ein paar Tagen im Zelt geniesst man doch ein richtiges Bett und ein nettes Fruestuecksbuffet ganz anders. Besonders freundlich sind die Leute, die auch schon Prinzessin Anne bewirtet haben. Sie haben uns gleich unsere Schmutzwaesche zum Waschen abgenommen. Als Naechstes sehen wir uns an, wie schottische Einwanderer Nova Scotia entdeckt haben und wie hier Wein angebaut wird. Nova Scotia ist der lateinische Ausdruck fuer Neu Schottland und hier in Pictou ist das erste schottische Schiff gelandet&#8230; es gibt also weiterhin viel zu entdecken.</p>
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		<title>Kajaken in Neufundland</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 16:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere Flitterwochen sollten mit einem fuenftaegigen Seekayak-Trip beginnen. Bevor wir jedoch in Neufundland in See stechen konnten, mussten wir 24 Stunden durch die Luefte fliegen, von Halifax durch Nova Scotia und durch Neufundland nach Corner Brook fahren. Eine recht weite Strecke, die uns nach den turbulenten Tagen vor und waehrend der Hochzeit aber ganz gelegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Flitterwochen sollten mit einem fuenftaegigen Seekayak-Trip beginnen. Bevor wir jedoch in Neufundland in See stechen konnten, mussten wir 24 Stunden durch die Luefte fliegen, von Halifax durch Nova Scotia und durch Neufundland nach Corner Brook fahren. Eine recht weite Strecke, die uns nach den turbulenten Tagen vor und waehrend der Hochzeit aber ganz gelegen kam. Im Flugzeug, Auto und auf der Faehre blieb viel Zeit, einfach noch mal alles Revue passieren zu lassen. Was auch gut so war, denn in Corner Brook wartete eine lustige Truppe auf uns, zwei Guides (unser Freund Simon und sein Kollege Kenny), Simons Freundin, drei Maedels aus Hamburg, ein Ehepaar aus Australien und Clemens.<span id="more-358"></span></p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="http://www.flickr.com/photos/roehe/2704835853/" title="kayakbefestigung on Flickr - Photo Sharing!"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3197/2704835853_589926dfda_s.jpg" border="0" alt="kayakbefestigung" width="75" height="75" /></a>In Neufundland gehoeren Dachgepaecktraeger offensichtlich eher zur Ausnahme, sodass wir mit all unseren Kayaks auf dem Dach, gepolstert durch unsere Isomatten, noch mal quer durch Neufundland gestartet sind und fuer eine Nacht ein B&amp;B geentert haben. Vor lauter Vorfreude haben wir dort erst mal ne Party mit zwei Kisten Bier gestartet. Am naechsten Morgen wurde es ernst und wir haben einen ganzen Vormittag unsere Kayaks beladen. Nachdem Klamotten, Zelte, Essen und wir es uns in den Schalen bequem gemacht hatten, ging es auf zur ersten Ueberfahrt. Auf dem Wasser ist man mit einem Mal extrem klein, die Welt ganz gross und alles andere ziemlich schnell voellig egal. Als braeuchten wir einen kleinen Motivationsschub nach dem ersten Kulturschock, hat sich gleich mal ein Minki-Wal fuenf Meter neben unseren Kayaks gezeigt, schwamm drei bis vier mal auf und ab und verschwand wie er gekommen war. Damit waren auch schon unsere ersten Adrenalinquellen erschoepft.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="http://www.flickr.com/photos/roehe/2704876975/" title="honeymoon breakfast on Flickr - Photo Sharing!"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3144/2704876975_ab64eb285a_s.jpg" border="0" alt="honeymoon breakfast" width="75" height="75" /></a>Die naechsten Tage vergingen wie im Flug und es war erstaunlich, wie schnell man sich an das ein- und auspacken jeden Tag gewoehnt hatte. Am dritten Tag war es etwas stuermischer, sodass Lea und mir im Doppelkayak gleichzeitig schlecht wurde. Nach doppelter Pillendosis ging es weiter und mir war gleich klar: morgen steige ich nicht ins Kayak.  Dafuer bekamen wir ein Luxus-Honeymoon-Breakfast an die Isomatte gebracht und hatten einen Tag auf einer einsamen Insel fuer uns, waehrend der Rest der Bande die Insel mit den Kayaks umschiffte.</p>
<p> Zurueck auf dem Festland wartete dann ein weiteres Hochzeitsgeschenk auf uns: im Strawberry-Hill-Resort hatte der Astrasparverein die Queens-Suite für uns gebucht. Dort führte uns der erste Weg vorbei am begehbaren Schrank in das Badezimmer, das mit Wanne und allen möglichen Körperpflegeprodukten ausgestattet war.<a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="http://www.flickr.com/photos/roehe/2705736410/" title="Kamin bei 28 Grad on Flickr - Photo Sharing!"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3004/2705736410_fe6bb107e8_s.jpg" border="0" alt="Kamin bei 28 Grad" width="75" height="75" /></a> Nach zwei Stunden Wellnessprogramm konnten wir uns auf der Terrasse den ersten Aperitif gönnen und später im Restaurant das wohl beste Dinner Neufundlands genießen.</p>
<p>Gestern war Zeit für Shopping in Corner Brook und eine Barbecue-Party bei Simon. Zwischendurch habe ich die ersten Fotos hochgeladen. Wir haben übrigens unseren Rechner zu Hause gelassen, nun aber festgestellt, dass jedes Hotel und sogar jeder Campingplatz mit W-LAN ausgestattet ist. Dafür geht unser Handy nicht. Egal, man wird sehen, wann der nächste Bericht und die nächsten Fotos kommen. Nun fahren wir erst mal zu Wal-Mart um unseren platten Autoreifen zu wechseln und machen uns auf den Weg Richtung Fähre, mit der wir morgen nach Cape Breton Island übersetzen.</p>
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