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	<title>daniel roehe &#187; unterricht</title>
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		<title>Sprechspiele für den Englischunterricht</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 18:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich Notizen zur Jugendliteratur bei Hokey gelesen. Sie lagen bei ihm irgendwo auf dem Schreibtisch rum, wo sie irgendwann einfach unwiderruflich verloren gehen wenn man sie nicht ablegt. Das kenne ich, dachte ich mir, und tue es ihm an dieser Stelle nach. Bei mir liegt seit Tagen ein Zettel rum, auf dem ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich Notizen zur <a title="Kreide fressen Blog Archiv" href="http://wordpress.blokey.de/2008/10/27/tipp-jugendliteratur/" title="Page Restrictor Ping">Jugendliteratur bei Hokey</a> gelesen. Sie lagen bei ihm irgendwo auf dem Schreibtisch rum, wo sie irgendwann einfach unwiderruflich verloren gehen wenn man sie nicht ablegt. Das kenne ich, dachte ich mir, und tue es ihm an dieser Stelle nach. Bei mir liegt seit Tagen ein Zettel rum, auf dem ich brainstormmäßig triviale aber in der Zusammenstellung sehr brauchbare Methoden für den Englischunterricht gesammelt habe. Ich frage mich nämlich jede Woche wieder, wie ich meine Schüler zu mehr sprachlichen Handeln im Englischunterricht motivieren kann. Hier poste ich nun meine Sammlung von Spielen und Moderationsvarianten. Mögen sie auf diesem öffentlichen Schreibtisch nicht verloren gehen und anderen als Anregungen dienen:</p>
<p><span id="more-380"></span></p>
<ul>
<li>Detective game: Ein Schüler verlässt den Raum, die anderen erhalten Vokabel- oder Symbolkarten. Der Schüler wird wieder hereingeholt und soll einen Gegenstand/Begriff mit der Frageform &#8220;Do you have &#8230; ?&#8221; finden. Die anderen Antworten mit &#8220;Yes, I do.&#8221; oder &#8220;No! I&#8217;ve got &#8230; .&#8221;</li>
<li>Likes and dislikes: Ein Schüler soll einen Partner finden, der in dem neuen Wortfeld die gleiche Lieblingsfarbe, Lieblingszahl etc. hat. Frageform bspw.: &#8220;Do you like&#8230;?&#8221;</li>
<li>Find the mistake: Der Lehrer ordnet Vokabeln an der Tafel absichtlich falsch (einer deutschen Übersetzung, einem Symbol) zu. Die Schüler legen ihren Protest auf Englisch ein.</li>
<li>Chorsprechen: (Kenn ich noch als von mir verhasste Methode im Englischunterricht:) Der Lehrer spricht vor, die Schüler wiederholen im Chor. Etwas netter wird es, wenn die Schüler im Gegensatz zum Lehrer flüsternd, schreiend, weinend etc. antworten sollen.</li>
<li>What&#8217;s missing?: Der Lehrer präsentiert eine bestimmte Anzahl von Wortkarten/Symbolen und lässt sie benennen. Dann schließen die Schüler die Augen, der Lehrer nimmt Karten weg und die Schüler sollen danach raten welche fehlt.</li>
<li>Flycatcher game: Symbole oder Wortkarten werden an die Pinnwand gehängt. Zwei Schüler stellen sich mehrere Schritte entfernt auf einer Startlinie auf. Der Lehrer oder die anderen Schüler nennen ein Wort. Es gewinnt der Spieler, der als erstes die richtige Karte mit der Fliegenklatsche abgeklatscht hat. (Hab ich in einer Fortbildung kennen gelernt und ist seitdem der Renner im Unterricht!)</li>
</ul>
<p>Ergänzungen nehme ich gerne in Form von Kommentaren entgegen!</p>
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		<title>Fortbildung &#8220;Arbeiten mit Wiki, Weblogs und Co.&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 15:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute gebe ich eine Fortbildung am Li. Die Teilnehmer können sich ein Blog einrichten.
Nachtrag: dieser Eintrag ist während einer Fortbildung am LI entstanden. Es war meine erste Fortbildung am vor Lehrern und ich hatte mir recht viel vorgenommen. Die Teilnehmer waren mit dem Web 2.0 und den Begriffen Blog, Wiki, Social Software und RSS so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gebe ich eine Fortbildung am Li. Die Teilnehmer können sich ein Blog einrichten.</p>
<p>Nachtrag: dieser Eintrag ist während einer Fortbildung am <a href="http://www.li-hamburg.de" title="http://www.li-hamburg.de">LI</a> entstanden. Es war meine erste Fortbildung am vor Lehrern und ich hatte mir recht viel vorgenommen. Die Teilnehmer waren mit dem Web 2.0 und den Begriffen Blog, Wiki, Social Software und RSS so gut wie nicht vertraut. Mit <a href="http://www.roehe.de/web2null">einer Präsentation</a> konnte ich in einige Techniken einführen. Viele Anregungen finden sich bekanntlich bei <a href="http://www.loveitorchangeit.com" title="LOVE it or CHANGE it . com">LoveItOrChangeIt.com</a>. Nach jedem Input-Block sollten die Teilnehmer nach entsprechendem Web 2.0 Einsatz im Unterricht recherchieren. Nur wenige haben gute Blogs und Wikis aus der Schule gefunden. So war es schwierig, die Einsatzmöglichkeiten im Unterricht beispielhaft zu verdeutlichen. Im Feedback hieß es, dass Berichte und Beispiele aus meinem Unterricht überzeugen konnten. Vorbehalte gibt es hinsichtlich des Datenschutzes und der Fremdheit von Web 2.0. Deshalb haben auch nur wenige Teilnehmer sich ein Blog oder Wiki einrichten wollen.</p>
<p><span id="more-356"></span>Sollte ich noch einmal zu einer Fortbildung angefragt werden, würde ich den Schwerpunkt wohl noch stärker auf den Einsatz von Blogs und Wikis im Unterricht legen. Bis dahin suche ich weiter nach guten Praxisbeispielen. Da ich während der Fortbildung auf viele Ressourcen im Netz zugreife, überlege ich, ob man ein Präsentation nicht auch bei <a href="http://del.icio.us" title="del.icio.us">del.icio.us</a> hinbekommt, indem man alle Links unter bestimmten Tags ablegt und entsprechend beschreibt. Dann wäre auch die Präsentation sozialer, weil sich jeder Teilnehmer individuell Links kopieren könnte.</p>
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		<title>Fußball konsumieren</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 06:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag beginnt die Fußball-EM 2008. Es fahren schon wieder viele Autos mit Fahnen durch die Gegend, als wäre Deutschland längst Meister. Ich sammel lieber Panini-Bilder, wie zu jeder Fußball-WM oder -EM. In letzter Zeit habe ich aber auch immer wieder gehört, dass an hamburger oder schleswig-holsteinischen Schulen die Sticker schon verboten sind, weil die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag beginnt die Fußball-EM 2008. Es fahren schon wieder viele Autos mit Fahnen durch die Gegend, als wäre Deutschland längst Meister. Ich sammel lieber <a href="http://www.paninigroup.com/exp_new/" title="http://www.paninigroup.com/exp_new/">Panini</a>-Bilder, wie zu jeder Fußball-WM oder -EM. In letzter Zeit habe ich aber auch immer wieder gehört, dass an hamburger oder schleswig-holsteinischen Schulen die Sticker schon verboten sind, weil die Schüler damit vom Unterricht abgelenkt werden oder ständig beim Tauschen in Streit geraten.</p>
<p><span id="more-355"></span>Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich meine Schüler eher ermutigt habe, auch zu sammeln. Ich hatte mal halb-öffentlich gefragt, wer mit mir noch tauschen möchte. Daraufhin hatten am nächsten Tag vier Kinder ein neues Album mit extrem vielen Bildern. Inzwischen sitze ich mit vielen Schülern in einer Pause pro Tag am Tausch-Tisch. Ich genieße nicht nur das erfolgreiche Tauschen, sondern freue mich auch immer wieder, dass sich hier Schüler treffen, die sonst nie miteinander reden. Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass viele gar nicht wissen, wie und warum man tauscht. Nun möchte ich fasst behaupten, dass die Tausch-Pause eigentlich erweiterter Unterricht ist. Großer Nachteil ist allerdings, dass die Sticker so teuer sind und einige sie sich kaum leisten können. Also plagt mich eher ein schlechtes Gewissen. Oder sollte ich bei <a href="http://www.paninigroup.com/exp_new/" title="http://www.paninigroup.com/exp_new/">Panini</a> Lehrmittelfreiheit einfordern?</p>
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		<title>Den Tränen nahe</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 14:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute war wieder der &#8220;Lebenspraxistag&#8221; in der Schule.  In den letzten Wochen ging es darum, wichtige Dinge der Haushaltsführung zu lernen. Dazu gehörten das Bedienen einer Waschmaschine, der Besuch eines Waschcenters, putzen, bügeln usw.. In den nächsten Wochen sollen die Schüler verschiedene Wohnformen kennen lernen. Dazu war heute eine Referentin eingeladen. Im Anschluss daran, haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war wieder der &#8220;Lebenspraxistag&#8221; in der Schule.  In den letzten Wochen ging es darum, wichtige Dinge der Haushaltsführung zu lernen. Dazu gehörten das Bedienen einer Waschmaschine, der Besuch eines Waschcenters, putzen, bügeln usw.. In den nächsten Wochen sollen die Schüler verschiedene Wohnformen kennen lernen. Dazu war heute eine Referentin eingeladen. Im Anschluss daran, haben wir das Thema weiter bearbeitet. Dabei sollten die Schüler sagen, welche Wohnform (WG, eigene Wohnung, betreutes Wohnen etc.) für sie am interessantesten klingt. Während der Stunden sind überraschenderweise zwei Schülerinnen in Tränen ausgebrochen. Sie waren von der Sorge überwältigt, dass sie ganz bald von zu Hause ausziehen müssten. Die Sorge konnten wir im Unterricht auffangen. Mir ist dabei noch mal deutlich geworden, wie lebensnah und sensibel einige Themen in unserem Lebenspraxisunterricht sind. Und wie wichtig es ist, sie im Unterricht zu bearbeiten, damit auch Ängste bearbeitet werden können.</p>
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		<title>quasi-liveblogging im Seminar</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 15:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich will heute im Seminar &#8220;Digitale Tools und Werkzeuge in der Schule&#8221; mal versuchen, einen Einblick in die wichtigsten Eigenschaften von Blogs zu geben. Die Aufgabe für die Studierenden ist danach, selber auf die Suche nach Blogs zu gehen, die im Unterricht eingesetzt werden. Die Fundstellen sollen hier kommentiert werden. In den Kommentaren sollen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will heute im Seminar &#8220;<a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/meyer/lehre.php?lehreid=55" title="Veranstaltungen Torsten Meyer">Digitale Tools und Werkzeuge in der Schule</a>&#8221; mal versuchen, einen Einblick in die wichtigsten Eigenschaften von Blogs zu geben. Die Aufgabe für die Studierenden ist danach, selber auf die Suche nach Blogs zu gehen, die im Unterricht eingesetzt werden. Die Fundstellen sollen hier kommentiert werden. In den Kommentaren sollen sich Antworten auf folgende Fragen finden:</p>
<ul>
<li>Wie heißt die Seite und die Adresse?</li>
<li>Was findet man im Blog? Wer sind die Autoren?</li>
<li>Sehen Sie ein (Lern)ziel des Blogs?</li>
<li>Wie könnte man das, was die Klasse im Blog macht, auf andere Wege machen?</li>
<li>Was ist am Blog gelungen, was ist kritisch zu bewerten?</li>
</ul>
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		<title>Feedback will gelernt sein</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 18:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Ende jedes Unterrichts geben bei mir die Schüler ein Feedback zur Stunde. Die Feedbackkultur habe ich vor etwa einem Jahr eingeführt. Vergangene Woche hatte meine Referendarin, die dieses Feedback übernommen hat, einen Unterrichtsbesuch. Die Seminarleiterin hat dazu noch mal kritisch nachgefragt. Das war auch Anlass für mich, noch mal über meine Feedbackmethode nachzudenken.
Das Ziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende jedes Unterrichts geben bei mir die Schüler ein Feedback zur Stunde. Die Feedbackkultur habe ich vor etwa einem Jahr eingeführt. Vergangene Woche hatte meine Referendarin, die dieses Feedback übernommen hat, einen Unterrichtsbesuch. Die Seminarleiterin hat dazu noch mal kritisch nachgefragt. Das war auch Anlass für mich, noch mal über meine Feedbackmethode nachzudenken.</p>
<p><span id="more-339"></span>Das Ziel des Feedbacks ist es, dass die Schüler über sich, das Verhalten anderer und das Thema der Stunde reflektieren können. Häufig ist das Feedback in der Schule noch zu stark lehrerzentriert und läuft einher mit der Leistungsbeurteilung. Meine Klasse hatte also noch wenig bis keine Erfahrung mit Feedback. Ich möchte, dass die Schüler sich auch gegenseitig sagen können, was ihnen gefallen oder nicht gefallen hat. Sie sollen gemeinsam über ihr Lernen reflektieren können. Deshalb habe ich Daumen gedruckt und laminiert, die die Schüler zusammen mit ihrer Stellungnahme an die Tafel pinnen. Ihre Stellungnahmen müssen unbewertet bleiben. Die Hinführung zu einer selbstbewussten und -bestimmten Reflektionsfähigkeit erfolgt bei mir über vier Schritte:</p>
<ol>
<li>Die Schüler lernen, sich für eine eigene Meinung zu entscheiden und diese vor der Gruppe auch mündlich zu vertreten. Die einleitende Lehrerfrage lautet: &#8220;Wie hat Dir die Stunde gefallen?&#8221;</li>
<li>Die Schüler finden einen differenzierteren Ausdruck ihrer Meinung mit direktem Bezug zu einer Sache. Der Lehrer stellt dazu noch einmal kurz den Stundenverlauf vor und fragt: &#8220;Was hat Dir gefallen/nicht gefallen?&#8221;</li>
<li>Die Schüler machen sich die vergangene Unterrichtsstunde bewusst und entscheiden sich auf dieser Grundlage für die Rückmeldung zu einem Punkt. Der Lehrer stellt hier die Stunde nicht noch einmal vor sondern stellt nur die Frage aus 2.</li>
<li>Die Schüler äußern frei und selbstständig ihre Meinung zu der Stunde. Die Feedbackrunde wird eingeleitet mit dem Satz: &#8220;Jetzt könnt Ihr was zur Stunde sagen!&#8221;</li>
</ol>
<p>Ich bin momentan auf Stufe 3 und denke, dass ich das Feedback im nächsten halben Jahr weiterentwickeln kann. Mit den Schülern konnte ich schon viele ermutigende Erfahrungen machen. Ich bin aber auch an dieser Stelle für weitere Ideen und Anregungen offen.</p>
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		<title>Diskette 2.1</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 10:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte unter meinen letzten Beitrag zur IT-Stunde vergangene Woche so lapidar geschrieben, ich hätte USB-Sticks gekauft. Nachdem die aufwendig vorbereitete Stunde durch neue Computer kurzerhand hinfällig wurde, habe ich mich erneut aufwendig vorbereitet. Nun hat jeder Schüler einen vorkonfigurierten USB-Stick.
Darauf befindet sich ein Verzeichnis mit OpenOffice Portable und ein Verzeichnis mit Dokumenten. OpenOffice Portable [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte unter meinen letzten Beitrag zur IT-Stunde vergangene Woche so lapidar geschrieben, ich hätte USB-Sticks gekauft. Nachdem die aufwendig vorbereitete Stunde durch neue Computer kurzerhand hinfällig wurde, habe ich mich erneut aufwendig vorbereitet. Nun hat jeder Schüler einen vorkonfigurierten USB-Stick.</p>
<p><span id="more-334"></span>Darauf befindet sich ein Verzeichnis mit <a href="http://portableapps.com/de/apps/office/openoffice_portable" title="OpenOffice.org Portable deutsch | PortableApps.com - Portable software for USB drives">OpenOffice Portable</a> und ein Verzeichnis mit Dokumenten. OpenOffice Portable lässt sich mit dem USB Stick von den Schülern auf jedem Computer mit Windows starten, ohne dass sie etwas installieren müssen. So finden Sie überall eine individuelle und bekannte Arbeitsumgebung vor. Darüber hinaus hat jeder seine Dokumente auf dem Stick gespeichert. Diese Konfiguration entspricht gut den Fähigkeiten und Bedürfnissen der Schüler.</p>
<p>Alternative zu diesem System wäre die Benutzung von Microsoft Office gewesen. Dagegen sprechen zwei Gründe: ich kann und will niemanden zwingen, sich Office kaufen zu müssen und die aktuellen Versionen von Office sind unglaublich unübersichtlich. Die zweite Alternative war es, online mit <a href="http://docs.google.com/" title="Moved Temporarily">GoogleDocs</a> oder <a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;ct=res&amp;cd=2&amp;url=http%3A%2F%2Fwriter.zoho.com%2F&amp;ei=UU87R8tljKTCAZ2C0ZAI&amp;usg=AFQjCNG3t6yDhqehG1sY9-8dAngeqvzY9w&amp;sig2=CZdtncJ-Tz1670a-gxjqbw" title="403 Forbidden">Zoho</a> zu arbeiten. Allerdings sind mir auch die Systeme noch zu unübersichtlich und unterliegen noch stark der Weiterentwicklung.</p>
<p>In der Stunde hat alles super geklappt. Nun muss es nur noch mit der Partnerarbeit funktionieren&#8230;</p>
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		<title>Lernziele real überprüfbar</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 19:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Anfang des Schuljahres führen wir einen sogenannten &#8220;Lebenspraxistag&#8221; durch. Er beinhaltet die Themen &#8220;Arbeit und Beruf&#8221;, &#8220;Leben und Wohnen&#8221;, &#8220;Freizeit&#8221; und &#8220;Öffentlichkeit&#8221;, die fächerübergreifend und blockweise über mehrere Wochen einen kompletten Schultag lang bearbeitet werden. Der Unterricht zeichnet sich durch einen sehr hohen Praxisbezug aus und zielt auf die Selbstbestimmung der Schüler ab.
Kürzlich haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang des Schuljahres führen wir einen sogenannten &#8220;<a href="http://www.roehe.de/daniel/bildung/ohne-arbeit-war-das-leben-ode" title="daniel roehe &gt; Ohne Arbeit wär das Leben öde">Lebenspraxistag</a>&#8221; durch. Er beinhaltet die Themen &#8220;Arbeit und Beruf&#8221;, &#8220;Leben und Wohnen&#8221;, &#8220;Freizeit&#8221; und &#8220;Öffentlichkeit&#8221;, die fächerübergreifend und blockweise über mehrere Wochen einen kompletten Schultag lang bearbeitet werden. Der Unterricht zeichnet sich durch einen sehr hohen Praxisbezug aus und zielt auf die Selbstbestimmung der Schüler ab.</p>
<p><span id="more-333"></span>Kürzlich haben wir den Block &#8220;Arbeit und Beruf&#8221; abgeschlossen. Die Schüler konnten mehrere Ausbildungsgänge in Berufsschulen, den Stundenplan und weitere Besonderheiten kennen lernen. Zum Abschluss der Einheit standen Reha-Berufsberatungsgespräche mit einem Vertreter der Schulbehörde und der Agentur für Arbeit an. Hier sollten die Schüler möglichst eigenständig über ihre Kompetenzen und Berufswünsche auskunft geben und nach Möglichkeit benennen können, welche Berufsvorbereitungsmaßnahme sie nach der Schule besuchen wollen.</p>
<p>Die Beratungsgespräche könnte man im Nachhinein eigentlich als externe Prüfung der Lernfortschritte aber auch unserer Unterrichtsarbeit ansehen. Mein Eindruck war, dass die Berater recht erstaunt waren, wie selbstbewusst die Schüler ihre Meinung äußerten. Ein Umstand, der von Schülern mit besonderem Förderbedarf in diesem Zusammenhang nicht die Regel ist. Letztlich ist mein Eindruck, dass der Großteil der Schüler auf einem guten Weg ihrer Berufswahl sind. Die Ziele, die wir für den ersten Block im Lebenspraxisunterricht gestellt haben, können als erreicht gelten.</p>
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		<title>Diskette 2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 20:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzen Wochen sind mir zwei Dinge aufgefallen, an denen wir in der Klasse noch arbeiten müssen. Einerseits haben die Schüler noch Probleme im Umgang mit einer Textverarbeitung, während wir schon längst auf unserer Internetseite arbeiten. Andererseits klappt Teamarbeit zu zweit immer dann gut, wenn die Schüler mit einem bekannten (und beliebten) Partner arbeiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzen Wochen sind mir zwei Dinge aufgefallen, an denen wir in der Klasse noch arbeiten müssen. Einerseits haben die Schüler noch Probleme im Umgang mit einer Textverarbeitung, während wir schon längst auf unserer Internetseite arbeiten. Andererseits klappt Teamarbeit zu zweit immer dann gut, wenn die Schüler mit einem bekannten (und beliebten) Partner arbeiten, sonst kommt es meist zu Problemen. Beide Kompetenzen möchte ich bis Weihnachten im IT-Unterricht ausbauen.</p>
<p><span id="more-332"></span>So stand heute morgen eine von mir lang vorbereitete Stunde an. Die Aufgabe: führt mit einem Klassenkameraden, mit Ihr sonst nicht zusammenarbeitet, zwei einfache Formatierungen an einem Text von der Diskette durch. Vorher haben wir noch mal die Regeln für die Partnerarbeit wiederholt, zu denen sie nach dem Unterricht bezogen auf ihre erlebte Partnerarbeit ein Feedback geben sollten. Weil ich um einige potenzielle Schwierigkeiten wusste, habe ich die Stunde minutiös geplant und bin sie im IT-Raum schon vor den Herbstferien durchgegangen.</p>
<p>Die Stunde begann gut, die Schüler konnten sicher die Regeln für die Partnerarbeit benennen und sie waren bereit, mit ihrem &#8220;fremden&#8221; Partner loszulegen. So wechselten wir recht motiviert vom Klassen- in den IT-Raum. Noch mehr Motivation löste der Anblick neuer Rechner aus. Bei der Wiederholung des Arbeitsauftrages fiel den Schülern allerdings auf, dass die neuen Rechner gar kein Diskettenlaufwerk mehr haben. Damit war meine Planung kurzerhand dahin und sie forderten unter Gelächter ein, nun frei im Internet surfen zu dürfen. Ich hätte jawohl keinen besseren Auftrag mehr für sie.</p>
<p>PS: Habe am Wochenende einen Klassensatz USB-Sticks gekauft&#8230;</p>
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		<title>Ohne Arbeit wär das Leben öde</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 14:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;&#8230;also sing ich müde meine kleine Ode an die Arbeit,&#8221; heißt es bei Wir sind Helden. Das Lied habe ich heute als Aufhänger für die erste Stunde unseres &#8220;neuen&#8221; Lebenspraxistags meinen Schülern vorgespielt. Als Einstieg habe ich die Frage &#8220;Was gehört zum Leben?&#8221; gestellt und den Schülern während des Liedes Zeit zum Nachdenken gegeben. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;also sing ich müde meine kleine <a href="http://www.wirsindhelden.com/txt_soundso01.php" title="http://www.wirsindhelden.com/txt_soundso01.php">Ode an die Arbeit</a>,&#8221; heißt es bei <a href="http://www.wirsindhelden.com/" title="http://www.wirsindhelden.com/">Wir sind Helden</a>. Das Lied habe ich heute als Aufhänger für die erste Stunde unseres &#8220;neuen&#8221; Lebenspraxistags meinen Schülern vorgespielt. Als Einstieg habe ich die Frage &#8220;Was gehört zum Leben?&#8221; gestellt und den Schülern während des Liedes Zeit zum Nachdenken gegeben. Es ist zugegebenermaßen nicht der ideale Song, aber hat ganz gut gewirkt. Geclustert hat es ein <a href="http://www.roehe.de/daniel/bildung/ohne-arbeit-war-das-leben-ode/das-gehort-zum-leben/" rel="attachment wp-att-320" title="Das gehört zum Leben">umfangreiches Tafelbild</a> ergeben.</p>
<p><span id="more-319"></span>Wir haben heute die wohl größte Innovation unseres Unterrichts gestartet. Berufskunde, Sachunterricht und Hauswirtschaft werden in diesem Schuljahr fächerübergreifend an einem Tag unterrichtet. Den ganzen Tag arbeiten wir an einem Thema, das direkt das selbstständige Leben nach der Schule betrifft. Das fängt beim Suchen eines Berufs und einer Wohnung an und endet beim Bedienen einer Waschmaschine. Die Themen haben wir, angelehnt an das bayrische Werkstufenkonzept und Empfehlungen der <a href="http://www.lebenshilfe.de/" title="http://www.lebenshilfe.de/">Lebenshilfe</a> (Literaturangaben folgen), in vier Blöcke zusammengefasst. Zunächst geht es um &#8220;Arbeit &amp; Beruf&#8221; und danach um &#8220;Leben &amp; Wohnen&#8221;, &#8220;Öffentlichkeit&#8221; und &#8220;Freizeit&#8221;.</p>
<p>Auch diesen Unterricht wollen wir sehr schülerorientiert gestalten und wollten die Fragen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler an das Thema wissen. Danach hat jeder einen Ordner nach unserer Vorlage angelegt oder besser gesagt gebastelt. Er enthält einen Vorschlag für ein sinnvolles Ablagesystem für die Zeit nach der Schule, beispielsweise für Bewerbungen, Verträge, Kontoauszüge usw.. Den Umgang damit werden wir das ganze Jahr üben. Noch wirken die Schüler etwas verwirrt was unser Vorhaben angeht. Aber ehrlich gesagt wissen wir auch noch nicht hundertprozentig, wie unsere Pläne in der Realität aussehen sollen.</p>
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