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	<title>daniel roehe &#187; wale</title>
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		<title>Nebel, Regen und Wale</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 17:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die nächsten zwei Tage waren gezeichnet von Nebel und Regen. Eigentlich hatten wir uns nach den Fesitvals bei Sonnenschein der letzten Tage erhofft, es würde so weiter gehen, aber nun folgten zwei Tage schlechtes Wetter und das ausgerechnet zu der Zeit, als wir Wale beobachten wollten. Die Erfahrung aus den Kayaks hatten gezeigt, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nächsten zwei Tage waren gezeichnet von Nebel und Regen. Eigentlich hatten wir uns nach den Fesitvals bei Sonnenschein der letzten Tage erhofft, es würde so weiter gehen, aber nun folgten zwei Tage schlechtes Wetter und das ausgerechnet zu der Zeit, als wir Wale beobachten wollten. Die Erfahrung aus den Kayaks hatten gezeigt, dass es besonders spannend ist, diese Tiere möglichst nah zu sehen und so hatten wir eine Whalewatching-Tour im &#8220;Schlauchboot&#8221; gebucht.</p>
<p><span id="more-364"></span> Der Nebel war jedoch so dicht, dass man kaum die andere Straßenseite erkennen konnte und so dachten wir, dass die Tour ausfallen würde. Der Gedanke klang für den Veranstalter jedoch total absurd. Und wo fuhren wir zu acht mit einem erfahrenen Whalewatching-Guide hinaus in den Nebel. Alleine die Tour war schon ohne Tiere abenteuerlich. Nach wenigen Minuten hatten wir keine Ahnung mehr, wo sich das Land befand. Eine halbe Stunde später stellte der Guide dann auch noch das Boot komplett ab und bat uns, still zu sitzen. Um uns war nichts als weißer Schleier zu sehen. Das änderte sich auch nicht, als wir ein seltsames Röcheln vernahmen. Die ersten Wale schienen in der Nähe aufzutauchen. Aber eine Sichtung war unmöglich.</p>
<p>So ging die Tour noch ein wenig weiter, bis wir andere Schiffe sahen. Diese beobachteten zwei Bukelwale und hatten unseren Guide über deren Position per Funk aufgeklärt. Diese riesigen Tiere lagen nun dort, völlig ruhig, und machten keine Anstalten, irgendwelche aufregenden Bewegungen zu machen. Als dann aber die Tiere abtauchten und uns die Fluke zeigten, ging ein Raunen durch die Runde. Minuten später tauchten sie direkt vor uns wieder auf. Wie im Kayak saß man dort, völlig versteinert vor Aufregung und vergaß bald das Atmen. So hatte ich auch immer erst dann wieder die Kamera in der Hand, wenn die Wale etwas weiter weg waren.</p>
<p>Die drei Stunden Tour verging so wie im Fluge und schon bald waren wir wieder an Land. Das Erlebnis war beeindruckend, rückblickend war die Walsichtung vom Kayak aus aber noch aufregender. Die Nacht verbrachten wir im Nebel und starteten am darauffolgenden Tag in selbigen Richtung Wolfville und dem Blomidon Provincial Park. Der letzten Station vor Halifax.</p>
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		<title>Kajaken in Neufundland</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 16:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DR.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere Flitterwochen sollten mit einem fuenftaegigen Seekayak-Trip beginnen. Bevor wir jedoch in Neufundland in See stechen konnten, mussten wir 24 Stunden durch die Luefte fliegen, von Halifax durch Nova Scotia und durch Neufundland nach Corner Brook fahren. Eine recht weite Strecke, die uns nach den turbulenten Tagen vor und waehrend der Hochzeit aber ganz gelegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Flitterwochen sollten mit einem fuenftaegigen Seekayak-Trip beginnen. Bevor wir jedoch in Neufundland in See stechen konnten, mussten wir 24 Stunden durch die Luefte fliegen, von Halifax durch Nova Scotia und durch Neufundland nach Corner Brook fahren. Eine recht weite Strecke, die uns nach den turbulenten Tagen vor und waehrend der Hochzeit aber ganz gelegen kam. Im Flugzeug, Auto und auf der Faehre blieb viel Zeit, einfach noch mal alles Revue passieren zu lassen. Was auch gut so war, denn in Corner Brook wartete eine lustige Truppe auf uns, zwei Guides (unser Freund Simon und sein Kollege Kenny), Simons Freundin, drei Maedels aus Hamburg, ein Ehepaar aus Australien und Clemens.<span id="more-358"></span></p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="http://www.flickr.com/photos/roehe/2704835853/" title="kayakbefestigung on Flickr - Photo Sharing!"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3197/2704835853_589926dfda_s.jpg" border="0" alt="kayakbefestigung" width="75" height="75" /></a>In Neufundland gehoeren Dachgepaecktraeger offensichtlich eher zur Ausnahme, sodass wir mit all unseren Kayaks auf dem Dach, gepolstert durch unsere Isomatten, noch mal quer durch Neufundland gestartet sind und fuer eine Nacht ein B&amp;B geentert haben. Vor lauter Vorfreude haben wir dort erst mal ne Party mit zwei Kisten Bier gestartet. Am naechsten Morgen wurde es ernst und wir haben einen ganzen Vormittag unsere Kayaks beladen. Nachdem Klamotten, Zelte, Essen und wir es uns in den Schalen bequem gemacht hatten, ging es auf zur ersten Ueberfahrt. Auf dem Wasser ist man mit einem Mal extrem klein, die Welt ganz gross und alles andere ziemlich schnell voellig egal. Als braeuchten wir einen kleinen Motivationsschub nach dem ersten Kulturschock, hat sich gleich mal ein Minki-Wal fuenf Meter neben unseren Kayaks gezeigt, schwamm drei bis vier mal auf und ab und verschwand wie er gekommen war. Damit waren auch schon unsere ersten Adrenalinquellen erschoepft.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="http://www.flickr.com/photos/roehe/2704876975/" title="honeymoon breakfast on Flickr - Photo Sharing!"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3144/2704876975_ab64eb285a_s.jpg" border="0" alt="honeymoon breakfast" width="75" height="75" /></a>Die naechsten Tage vergingen wie im Flug und es war erstaunlich, wie schnell man sich an das ein- und auspacken jeden Tag gewoehnt hatte. Am dritten Tag war es etwas stuermischer, sodass Lea und mir im Doppelkayak gleichzeitig schlecht wurde. Nach doppelter Pillendosis ging es weiter und mir war gleich klar: morgen steige ich nicht ins Kayak.  Dafuer bekamen wir ein Luxus-Honeymoon-Breakfast an die Isomatte gebracht und hatten einen Tag auf einer einsamen Insel fuer uns, waehrend der Rest der Bande die Insel mit den Kayaks umschiffte.</p>
<p> Zurueck auf dem Festland wartete dann ein weiteres Hochzeitsgeschenk auf uns: im Strawberry-Hill-Resort hatte der Astrasparverein die Queens-Suite für uns gebucht. Dort führte uns der erste Weg vorbei am begehbaren Schrank in das Badezimmer, das mit Wanne und allen möglichen Körperpflegeprodukten ausgestattet war.<a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="http://www.flickr.com/photos/roehe/2705736410/" title="Kamin bei 28 Grad on Flickr - Photo Sharing!"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3004/2705736410_fe6bb107e8_s.jpg" border="0" alt="Kamin bei 28 Grad" width="75" height="75" /></a> Nach zwei Stunden Wellnessprogramm konnten wir uns auf der Terrasse den ersten Aperitif gönnen und später im Restaurant das wohl beste Dinner Neufundlands genießen.</p>
<p>Gestern war Zeit für Shopping in Corner Brook und eine Barbecue-Party bei Simon. Zwischendurch habe ich die ersten Fotos hochgeladen. Wir haben übrigens unseren Rechner zu Hause gelassen, nun aber festgestellt, dass jedes Hotel und sogar jeder Campingplatz mit W-LAN ausgestattet ist. Dafür geht unser Handy nicht. Egal, man wird sehen, wann der nächste Bericht und die nächsten Fotos kommen. Nun fahren wir erst mal zu Wal-Mart um unseren platten Autoreifen zu wechseln und machen uns auf den Weg Richtung Fähre, mit der wir morgen nach Cape Breton Island übersetzen.</p>
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